Ein berührender Coming-of-Age-Roman mit Stärken und Schwächen
Ein berührender Coming-of-Age-Roman mit Stärken und Schwächen
"Das Knistern im All" von Stephan Lohse wird als berührender Coming-of-Age-Roman über mentale Gesundheit und echte Freundschaft beworben. Und dieses Versprechen hält das Buch auf jeden Fall.
Es greift sensible Themen der Altersgruppe auf und zeigt eindringlich, wie wichtig Zusammenhalt und Mitgefühl in schwierigen Lebensphasen sind.
Inhaltlich dreht sich das Buch um den 15-jährigen Matti, einen Jungen aus wohlhabendem Elternhaus. Während einer Klassenfahrt auf Amrum erleidet er seinen ersten psychischen Zusammenbruch.
Weiter werden zudem Themen wie die Suche nach der eigenen sexuellen Identität durch erste Kontake, emotionale Kälte im Elternhaus sowie den Zusammenhalt unter Jugendlichen, angesprochen.
Stilistisch erinnerte mich der Roman irgendwie sehr stark an eine klassische Schullektüre. Der Text bietet an vielen Stellen unheimlich viel Platz für eigene Gedanken und Interpretationen und ist in meinen Augen ziemlich gut für den Deutschunterricht geeignet.
Für mich persönlich war es dann an einigen Stellen doch zu oberflächlich. Allerdings hat das Buch auch nur knapp 170 Seiten, sodass es natürlich einfach keinen Platz für richtig tiefe Charaktere gab. An etlichen Stellen wirkte die Handlung auf mich schlicht zu sachlich.
Ein inhaltlich wichtiges Buch mit großer Botschaft, das sich hervorragend als Schullektüre eignet. Als reine Freizeitlektüre hat es viel Potential in Seiten eingespart.
"Das Knistern im All" von Stephan Lohse wird als berührender Coming-of-Age-Roman über mentale Gesundheit und echte Freundschaft beworben. Und dieses Versprechen hält das Buch auf jeden Fall.
Es greift sensible Themen der Altersgruppe auf und zeigt eindringlich, wie wichtig Zusammenhalt und Mitgefühl in schwierigen Lebensphasen sind.
Inhaltlich dreht sich das Buch um den 15-jährigen Matti, einen Jungen aus wohlhabendem Elternhaus. Während einer Klassenfahrt auf Amrum erleidet er seinen ersten psychischen Zusammenbruch.
Weiter werden zudem Themen wie die Suche nach der eigenen sexuellen Identität durch erste Kontake, emotionale Kälte im Elternhaus sowie den Zusammenhalt unter Jugendlichen, angesprochen.
Stilistisch erinnerte mich der Roman irgendwie sehr stark an eine klassische Schullektüre. Der Text bietet an vielen Stellen unheimlich viel Platz für eigene Gedanken und Interpretationen und ist in meinen Augen ziemlich gut für den Deutschunterricht geeignet.
Für mich persönlich war es dann an einigen Stellen doch zu oberflächlich. Allerdings hat das Buch auch nur knapp 170 Seiten, sodass es natürlich einfach keinen Platz für richtig tiefe Charaktere gab. An etlichen Stellen wirkte die Handlung auf mich schlicht zu sachlich.
Ein inhaltlich wichtiges Buch mit großer Botschaft, das sich hervorragend als Schullektüre eignet. Als reine Freizeitlektüre hat es viel Potential in Seiten eingespart.