Erwachsenwerden, wenn plötzlich nichts mehr normal ist
"Das Knistern im All" ist ein eher ruhiges Buch, das mich vor allem durch seine ungewöhnliche Art überrascht hat. Es geht um Matti, der 15 Jahre alt ist und während einer Klassenfahrt auf Amrum einen psychischen Zusammenbruch erlebt. Plötzlich sieht er eine Antilope in den Dünen und seine Wahrnehmung verändert sich.
Danach begleitet man Matti über mehrere Jahre. Er geht zur Therapie, erlebt die erste Liebe, macht Erfahrungen mit Mädchen und Jungen und landet schließlich sogar in der Psychiatrie. Dabei geht es viel um psychische Gesundheit, aber genauso um das ganz normale Chaos des Erwachsenwerdens.
Besonders mochte ich Mattis Freundeskreis. Anna, Can und die anderen versuchen nicht, ihn irgendwie zu reparieren, sondern sind einfach für ihn da. Für mich war Freundschaft deshalb fast das wichtigste Thema des Buches.
Der Schreibstil ist allerdings ziemlich eigen und daran musste ich mich erst gewöhnen. Teilweise fand ich ihn witzig und überraschend, an anderen Stellen war mir die Geschichte etwas zu sprunghaft und distanziert. Mit gerade einmal 166 Seiten werden außerdem viele Themen angeschnitten, bei denen ich mir teilweise etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.
Trotzdem fand ich die Geschichte über mentale Gesundheit und das Erwachsenwerden interessant. Kein Buch, das mich komplett umgehauen hat, aber eines, das einige ungewöhnliche Bilder und Gedanken hinterlässt.
Danach begleitet man Matti über mehrere Jahre. Er geht zur Therapie, erlebt die erste Liebe, macht Erfahrungen mit Mädchen und Jungen und landet schließlich sogar in der Psychiatrie. Dabei geht es viel um psychische Gesundheit, aber genauso um das ganz normale Chaos des Erwachsenwerdens.
Besonders mochte ich Mattis Freundeskreis. Anna, Can und die anderen versuchen nicht, ihn irgendwie zu reparieren, sondern sind einfach für ihn da. Für mich war Freundschaft deshalb fast das wichtigste Thema des Buches.
Der Schreibstil ist allerdings ziemlich eigen und daran musste ich mich erst gewöhnen. Teilweise fand ich ihn witzig und überraschend, an anderen Stellen war mir die Geschichte etwas zu sprunghaft und distanziert. Mit gerade einmal 166 Seiten werden außerdem viele Themen angeschnitten, bei denen ich mir teilweise etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.
Trotzdem fand ich die Geschichte über mentale Gesundheit und das Erwachsenwerden interessant. Kein Buch, das mich komplett umgehauen hat, aber eines, das einige ungewöhnliche Bilder und Gedanken hinterlässt.