Hat mich nicht einfangen können

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aoibheann Avatar

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Der 15jährige Matti erlebt auf einer Klassenfahrt einen psychischen Zusammenbruch. Seine weiteren Schuljahre sind geprägt von einer diagnostizierten psychischen Erkrankung. Zum Glück stehen Matti ein paar großartige Freunde zur Seite. Dadurch wird seine Erkrankung zwar nicht besser, aber das Leben und die Ängste vor der Zukunft zumindest erträglicher.
Die Geschichte konnte mich so halbwegs abholen. Die Freundschaft unter den Jugendlichen fand ich sehr schön beschrieben. Der Zusammenhalt, die unverbrüchliche Loyalität und die Bereitschaft auch die schwierigsten Dinge zusammen schaffen zu können. Der Stil ist allerdings schon sehr sperrig. Mattis Gedanken springen oft in einem irre hohen Tempo von einem Punkt zum anderen. Nicht bei allen erschließt sich als Leser der Zusammenhang. Dadurch wirkt die Handlung leider wie eine lose Ansammlung von Erlebnissen. Ich fand es schwierig den roten Faden zu finden und die Vorfälle einzuordnen. Und manche Begebenheiten habe ich schlicht nicht verstanden. Alles bleibt abstrakt beschrieben, mal prasseln Mattis Gedanken stakkatoartig auf einen ein, mal werden sie völlig überzogen.
Für mich bleibt die Handlung zu sprunghaft und zusammenhanglos.