Ich liebe Lohses Schreibstil - Wieder einmal!

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Mit "Das Knistern im All" erzählt Stephan Lohse eine feinfühlige Geschichte über Freundschaft, psychische Gesundheit und das Erwachsenwerden. Was mich an dem Roman besonders begeistert hat, ist jedoch seine Sprache: poetisch, humorvoll und gleichzeitig erstaunlich nahbar.



"Das Knistern im All" war mein zweites Buch von Stephan Lohse, nachdem mich bereits "Das Summen unter der Haut" vor allem sprachlich begeistert hatte. Auch diesmal habe ich unzählige Stellen markiert. Lohses Schreibstil bewegt sich für mich oft zwischen Alltagssprache und Poesie.

Besonders gelungen finde ich, wie selbstverständlich er schwierige Gefühle mit Humor und alltäglichen Situationen verbindet. Dadurch wirkt der Roman trotz seiner ernsten Themen nie schwerfällig, sondern ehrlich, warm und sehr authentisch.

Und genau das hat mich überrascht: Obwohl die Geschichte keinen klassischen Spannungsplot braucht, konnte sie mich von Anfang bis Ende fesseln.

Auch Mattis Gedanken und die Dynamik innerhalb der Freundesgruppe haben bei mir einiges angestoßen. Neben dem Erwachsenwerden und der eigenen Zukunft finden auch gesellschaftliche und politische Fragen ihren Platz, ohne dass die Geschichte dadurch überladen wirkt.




Das "Knistern im All" hat mich vor allem durch seine besondere Sprache und seine authentischen Figuren überzeugt. Stephan Lohse erzählt über psychische Gesundheit, Freundschaft und das Erwachsenwerden, ohne dabei in Schwere abzurutschen.

Für mich ist es ein Roman, der anspruchsvolle Literatur mit viel Leichtigkeit und einer bemerkenswerten Nähe zum echten Leben verbindet. Vor allem die poetische Sprache ist mir lange im Gedächtnis geblieben.

Eine große Herzensempfehlung für alle, die literarische Romane mit ungewöhnlicher Sprache und viel Gefühl mögen – und zwar unabhängig davon, ob sie eigentlich zur Jugend- oder Erwachsenenliteratur greifen.