Kurz, aber prägnant
Das Cover von "Das Knistern im All" von Stephan Lohse ist ein absoluter Hingucker, die lilafarbene Antilope die im Mondschein steht, strahlt etwas majetätisches und kraftvolles aus. Vielleicht ist sie Mattis Krafttier!? Und um ihn geht es. Mattis, der fünfzehnjährige Gymnasiast fährt auf Klassenreise - auf die Insel Amrum. Paris oder Amsterdam wären für die Schüler und Schülerinnen begehrenswertere Ziele gewesen, aber es ist eben Amrum.
Nun heißt es, das Beste daraus zu machen. Themen die Jugendliche beschäftigen und interessieren werden angesprochen, wie zum Beispiel das erste Verliebtsein oder die eigene Identitätsfindung. Welche Rolle spielen Drogen in diesem Alter, wie löst man Konflikte? Tragischerweise erleidet Mattis im Laufe der Woche einen psychischen Zusammenbruch. Aber, er hat treue und hilfsbereite Freunde an seiner Seite und das macht die traurige Situation auch wieder hoffnungsvoll. Zusammenhalt wird beispielhaft gelebt. Stephan Lohse hat einen überschaubaren und knappen Schreibstil, der aber nie flach oder empathielos wirkt. Er zeichnet die Charaktere sehr authentisch und ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Das ist nicht selbstverständlich, da ich längst nicht mehr zu der Zielgruppe gehöre. Ich würde dieses Jugendbuch auch den Lesern und Leserinnen empfehlen, die vor "dicken Schmökern" noch zurückschrecken, denn mit seinen 167 Seiten ist es flott gelesen.
Nun heißt es, das Beste daraus zu machen. Themen die Jugendliche beschäftigen und interessieren werden angesprochen, wie zum Beispiel das erste Verliebtsein oder die eigene Identitätsfindung. Welche Rolle spielen Drogen in diesem Alter, wie löst man Konflikte? Tragischerweise erleidet Mattis im Laufe der Woche einen psychischen Zusammenbruch. Aber, er hat treue und hilfsbereite Freunde an seiner Seite und das macht die traurige Situation auch wieder hoffnungsvoll. Zusammenhalt wird beispielhaft gelebt. Stephan Lohse hat einen überschaubaren und knappen Schreibstil, der aber nie flach oder empathielos wirkt. Er zeichnet die Charaktere sehr authentisch und ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Das ist nicht selbstverständlich, da ich längst nicht mehr zu der Zielgruppe gehöre. Ich würde dieses Jugendbuch auch den Lesern und Leserinnen empfehlen, die vor "dicken Schmökern" noch zurückschrecken, denn mit seinen 167 Seiten ist es flott gelesen.