Manchmal sind die leisen Geschichten die, die am lautesten nachhallen
„Das Knistern im All“ hat mich viel mehr berührt, als ich am Anfang erwartet hätte. Es ist kein Buch, das mit großen Dramen oder ständigem Tempo arbeitet. Stattdessen erzählt Stephan Lohse eine Geschichte, die sich langsam entfaltet – und genau das hat sie für mich so besonders gemacht.
Im Mittelpunkt steht Matti, der auf einer Klassenfahrt nach Amrum plötzlich einen psychischen Zusammenbruch erlebt. Was für seine Mitschüler zunächst gar nicht richtig greifbar ist, verändert von einem Moment auf den anderen sein ganzes Leben. Ich fand es unglaublich bewegend, wie ehrlich und sensibel Mattis Gedanken und Gefühle beschrieben werden. Seine Angst, seine Überforderung und dieses Gefühl, dass die Welt plötzlich nicht mehr so funktioniert wie vorher, haben sich beim Lesen erschreckend echt angefühlt.
Besonders ans Herz gewachsen sind mir aber auch Anna und Can. Die beiden zeigen, wie wichtig echte Freundschaft sein kann, wenn jemand selbst nicht mehr die Kraft hat, für sich zu kämpfen. Sie sind nicht perfekt, machen Fehler und wissen oft selbst nicht, was das Richtige ist – und genau deshalb wirken sie so glaubwürdig. Ich mochte diese kleinen Momente zwischen ihnen und Matti fast am meisten, weil sie so viel Wärme ausstrahlen.
Auch die geheimnisvolle Antilope, die Matti immer wieder sieht, fand ich unglaublich spannend. Anfangs wusste ich gar nicht, was ich davon halten sollte. Mit der Zeit wurde sie für mich aber zu einem starken Bild für das, was in Matti vorgeht – etwas, das ihn begleitet, ihm Angst macht und gleichzeitig zeigt, dass in ihm etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Was mich wirklich beeindruckt hat, ist die Art, wie Stephan Lohse über psychische Gesundheit schreibt. Ohne großes Pathos, ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Klischees. Matti wird nicht auf seine Diagnose reduziert. Er bleibt einfach ein Jugendlicher, der versucht, seinen Platz im Leben zu finden, sich verliebt, Freundschaften erlebt und gleichzeitig mit etwas kämpft, das er selbst kaum versteht. Das hat mich sehr berührt.
Der Schreibstil ist ruhig und irgendwie wunderschön. Es gibt Sätze, die ganz unscheinbar wirken und einen trotzdem treffen. Ich habe das Buch immer wieder kurz zur Seite gelegt, weil ich über einzelne Gedanken nachdenken musste.
Für mich ist „Das Knistern im All“ vor allem eine Geschichte über Hoffnung. Darüber, dass man nicht alles alleine schaffen muss und wie viel es bedeuten kann, wenn Menschen bleiben, auch wenn es schwierig wird. Gerade das Ende hat bei mir ein warmes, aber auch nachdenkliches Gefühl hinterlassen.
Im Mittelpunkt steht Matti, der auf einer Klassenfahrt nach Amrum plötzlich einen psychischen Zusammenbruch erlebt. Was für seine Mitschüler zunächst gar nicht richtig greifbar ist, verändert von einem Moment auf den anderen sein ganzes Leben. Ich fand es unglaublich bewegend, wie ehrlich und sensibel Mattis Gedanken und Gefühle beschrieben werden. Seine Angst, seine Überforderung und dieses Gefühl, dass die Welt plötzlich nicht mehr so funktioniert wie vorher, haben sich beim Lesen erschreckend echt angefühlt.
Besonders ans Herz gewachsen sind mir aber auch Anna und Can. Die beiden zeigen, wie wichtig echte Freundschaft sein kann, wenn jemand selbst nicht mehr die Kraft hat, für sich zu kämpfen. Sie sind nicht perfekt, machen Fehler und wissen oft selbst nicht, was das Richtige ist – und genau deshalb wirken sie so glaubwürdig. Ich mochte diese kleinen Momente zwischen ihnen und Matti fast am meisten, weil sie so viel Wärme ausstrahlen.
Auch die geheimnisvolle Antilope, die Matti immer wieder sieht, fand ich unglaublich spannend. Anfangs wusste ich gar nicht, was ich davon halten sollte. Mit der Zeit wurde sie für mich aber zu einem starken Bild für das, was in Matti vorgeht – etwas, das ihn begleitet, ihm Angst macht und gleichzeitig zeigt, dass in ihm etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Was mich wirklich beeindruckt hat, ist die Art, wie Stephan Lohse über psychische Gesundheit schreibt. Ohne großes Pathos, ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Klischees. Matti wird nicht auf seine Diagnose reduziert. Er bleibt einfach ein Jugendlicher, der versucht, seinen Platz im Leben zu finden, sich verliebt, Freundschaften erlebt und gleichzeitig mit etwas kämpft, das er selbst kaum versteht. Das hat mich sehr berührt.
Der Schreibstil ist ruhig und irgendwie wunderschön. Es gibt Sätze, die ganz unscheinbar wirken und einen trotzdem treffen. Ich habe das Buch immer wieder kurz zur Seite gelegt, weil ich über einzelne Gedanken nachdenken musste.
Für mich ist „Das Knistern im All“ vor allem eine Geschichte über Hoffnung. Darüber, dass man nicht alles alleine schaffen muss und wie viel es bedeuten kann, wenn Menschen bleiben, auch wenn es schwierig wird. Gerade das Ende hat bei mir ein warmes, aber auch nachdenkliches Gefühl hinterlassen.