Psychische Gesundheit

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karens1 Avatar

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Schon vor ein paar Jahren hat der Lancet über eine globale Krise der psychischen Gesundheit Jugendlicher geschrieben und angemahnt, dass sich etwas ändern muss. Noch hat sich zu wenig getan und so bleibt es weiterhin ein wichtiges Thema, über das gesprochen werden muss. Von daher hat mich das Buch direkt angesprochen. Matti, 15 und aus gutem Hause, hat schnellen Zugriff auf Hilfe in Form einer Therapeutin und einem Aufenthalt in der Psychiatrie. In wiefern diese Maßnahmen ihm jedoch helfen, wird nicht ganz klar. Als sehr unterstützend taucht sein Freundeskreis auf, die ihn ohne Wertung zur Seite stehen. Nur an einer Stelle wird deutlich, welche Auswirkungen psychische Probleme auch auf das (nahe) Umfeld haben.

Ein wichtiges Thema, aber die Umsetzung hat mir nicht wirklich zugesagt. Die Geschichte ist etwas wirr geschrieben, mit Zeitsprüngen und so als würde immer wieder etwas in der Geschichte fehlen. Zudem fand ich die sehr bildhafte Sprache stellenweise zu viel. Aber ich bin auch nicht die Zielgruppe des Romans.