Rich Kid mit Tiefe

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Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer. Ich stolperte durch die Szenen, der Schreibstil mit den vielen kurzen Sätzen und teilweise unzusammenhängenden Gesprächen störte mich und ich war von der Jugendlichkeit Mattis und seiner Freunde etwas genervt, habe nicht durchgeblickt um was es überhaupt geht.
Am Ende des ersten Kapitels dann, kam ich besser rein und konnte mitfühlen, auch wenn der Schreibstil weiterhin anstrengend für mich war.
Die Themen psychische Erkrankung, Freundschaft, Sexualität und queere Identität werden alle gleichzeitig behandelt, ohne einem besonders viel mehr Fokus zu geben - so wie es im Teenageralter wohl ist.
Die Beziehung zu den Eltern fand ich ebenfalls interessant und das Setting eines selbstbetitelten Rich Kids, das sich seines Privilegs bewusst ist, gefiel mir ebenfalls.

Trotzdem reicht das Buch für mich nicht ganz an die Schönheit des Covers, schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.