Siehst du die Impala?
Auf einer Klassenfahrt nach Amrum hat der 15jährige Matti einen psychischen Zusammenbruch. Wie er versucht sein Leben damit wieder in den Griff zu bekommen, welche Wege er dafür gehen muss und wie seine Freunde ihm dabei helfen, erzählt der Autor auf einfühlsame Weise.
Die Ereignisse überschlagen sich für den immer etwas aufsässigen, unruhigen Matti in diesen letzten Schuljahren: Unverständnis und Härte des Vaters, Teilnahmslosigkeit der Mutter, das Finden seiner sexuellen Identität und dann noch diese Diagnose – die Wirklichkeit wird für ihn eine andere.
Konsequent in Ich-Perspektive und zeitlich stringent erzählt, lässt uns der Autor Mattis Erleben hautnah spüren. Man begibt sich mit ihm auf Klassenfahrt, erinnert sich an die eigenen Erlebnisse, spürt den feinen Witz und fühlt mit. Aber auch die Besuche bei seiner Therapeutin und der Klinikaufenthalt werden den Lesenden auf sehr persönliche Art und Weise nahegebracht.
Besonders schön ist, dass Mattis Freunde ihm bei allem zur Seite stehen. Sie finden ihn nicht seltsam, unmöglich oder abstoßend, sondern sorgen sich um ihn, versuchen ihm seine Krise zu erleichtern und zeigen Verständnis. So sind sie auch durchweg sym- und empathisch beschrieben, sogar der „Nazi“ der alten Klasse wird für Matti zum Freund und Helfer.
Matti nimmt die Hilfen seiner Therapeutinnen an und kann die Klinik wieder verlassen, allerdings will er zuerst nicht nach Hause. Auch bei diesem Wunsch unterstützen ihn seine Freunde.
Durch dieses Fernbleiben bessert sich aber dann die Beziehung zu seiner Mutter, was mich auch sehr berührt und für Matti hoffnungsvoll gestimmt hat.
An manchen Stellen hatte ich Schwierigkeiten zu verstehen, dass jetzt Mattis surreales Erleben beschrieben wird und nicht die Realität oder er gerade eine Geschichte erfindet, was dem Lesen und Verstehen des Romans aber keinen Abbruch tat.
„Das Knistern im All“ ist eine berührende Coming-of-Age- und Freundschafts-Geschichte über einen besonderen Jungen auf seinem Weg und nicht nur für Jugendliche interessant und lesenswert.
Die Ereignisse überschlagen sich für den immer etwas aufsässigen, unruhigen Matti in diesen letzten Schuljahren: Unverständnis und Härte des Vaters, Teilnahmslosigkeit der Mutter, das Finden seiner sexuellen Identität und dann noch diese Diagnose – die Wirklichkeit wird für ihn eine andere.
Konsequent in Ich-Perspektive und zeitlich stringent erzählt, lässt uns der Autor Mattis Erleben hautnah spüren. Man begibt sich mit ihm auf Klassenfahrt, erinnert sich an die eigenen Erlebnisse, spürt den feinen Witz und fühlt mit. Aber auch die Besuche bei seiner Therapeutin und der Klinikaufenthalt werden den Lesenden auf sehr persönliche Art und Weise nahegebracht.
Besonders schön ist, dass Mattis Freunde ihm bei allem zur Seite stehen. Sie finden ihn nicht seltsam, unmöglich oder abstoßend, sondern sorgen sich um ihn, versuchen ihm seine Krise zu erleichtern und zeigen Verständnis. So sind sie auch durchweg sym- und empathisch beschrieben, sogar der „Nazi“ der alten Klasse wird für Matti zum Freund und Helfer.
Matti nimmt die Hilfen seiner Therapeutinnen an und kann die Klinik wieder verlassen, allerdings will er zuerst nicht nach Hause. Auch bei diesem Wunsch unterstützen ihn seine Freunde.
Durch dieses Fernbleiben bessert sich aber dann die Beziehung zu seiner Mutter, was mich auch sehr berührt und für Matti hoffnungsvoll gestimmt hat.
An manchen Stellen hatte ich Schwierigkeiten zu verstehen, dass jetzt Mattis surreales Erleben beschrieben wird und nicht die Realität oder er gerade eine Geschichte erfindet, was dem Lesen und Verstehen des Romans aber keinen Abbruch tat.
„Das Knistern im All“ ist eine berührende Coming-of-Age- und Freundschafts-Geschichte über einen besonderen Jungen auf seinem Weg und nicht nur für Jugendliche interessant und lesenswert.