toll
„Das Knistern im All“ ist für mich ein wirklich schöner und berührender Coming-of-Age-Roman. Matti erlebt auf einer Klassenfahrt nach Amrum plötzlich einen psychischen Zusammenbruch. Was zunächst wie eine ganz normale Reise mit Freunden, Strand, ersten Küssen und ein bisschen Kiffen beginnt, verändert sich für ihn schlagartig. Eine seltsame Antilope taucht immer wieder in seinen Wahrnehmungen auf und schließlich führen ihn seine Erlebnisse zu einer Therapeutin und sogar in die Psychiatrie. Zum Glück kann Matti dabei auf seine Freunde zählen, die trotz allem zu ihm halten.
Mir hat besonders gut gefallen, wie die Geschichte die letzten Schuljahre, Freundschaft, erste Liebe und Sexualität mit den schwierigeren Themen des Erwachsenwerdens verbindet. Matti und seine Freunde wirken dabei sehr authentisch, und ich mochte vor allem den Gedanken, dass man gerade in schwierigen Zeiten Menschen um sich braucht, die bleiben und einen nicht auf eine Diagnose reduzieren.
Etwas schade fand ich allerdings, dass psychische Erkrankungen und auch der Drogenkonsum zwar eine wichtige Rolle spielen, mir aber teilweise die nötige Aufklärung gefehlt hat. Gerade bei einem Jugendbuch hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Einordnung und Hintergrundinformationen gewünscht. Dadurch blieben für mich einige Fragen offen.
Trotzdem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Es ist emotional, stellenweise sehr nachdenklich, aber gleichzeitig auch leicht und lebensnah erzählt. Vor allem die Freundschaften und die verschiedenen Erfahrungen, die Matti auf dem Weg ins Erwachsenenleben macht, haben mir gefallen.
Ein toller Coming-of-Age-Roman über Freundschaft, Liebe, Sexualität und die manchmal ziemlich komplizierte Suche nach sich selbst. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.
Mir hat besonders gut gefallen, wie die Geschichte die letzten Schuljahre, Freundschaft, erste Liebe und Sexualität mit den schwierigeren Themen des Erwachsenwerdens verbindet. Matti und seine Freunde wirken dabei sehr authentisch, und ich mochte vor allem den Gedanken, dass man gerade in schwierigen Zeiten Menschen um sich braucht, die bleiben und einen nicht auf eine Diagnose reduzieren.
Etwas schade fand ich allerdings, dass psychische Erkrankungen und auch der Drogenkonsum zwar eine wichtige Rolle spielen, mir aber teilweise die nötige Aufklärung gefehlt hat. Gerade bei einem Jugendbuch hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Einordnung und Hintergrundinformationen gewünscht. Dadurch blieben für mich einige Fragen offen.
Trotzdem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Es ist emotional, stellenweise sehr nachdenklich, aber gleichzeitig auch leicht und lebensnah erzählt. Vor allem die Freundschaften und die verschiedenen Erfahrungen, die Matti auf dem Weg ins Erwachsenenleben macht, haben mir gefallen.
Ein toller Coming-of-Age-Roman über Freundschaft, Liebe, Sexualität und die manchmal ziemlich komplizierte Suche nach sich selbst. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.