Verlockendes Buchcover mit einem leider nicht ganz überzeugendem Buchinhalt

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irina2605 Avatar

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Zuerst möchte ich mich recht herzlich beim Suhrkamp Nova Verlag und Vorablese-Team bedanken, und zwar dafür, dass es hier auf dieser Plattform die Möglichkeit gibt Neuerscheinungen vorab zu lesen! Trotz eines recht interessanten und vielversprechenden Einstiegs konnte mich dieser Roman am Ende nicht überzeugen. Unterm Strich: Dieser Roman hat mich eher genervt. Hätte ich im Laden nach diesem Buch gegriffen, und das hätte ich höchstwahrscheinlich, da das Buchcover höchst ansprechend ist und der Titel ebenso, dann hätte ich mich am Ende unendlich darüber geärgert 24€ dafür gezahlt zu haben! Sorry to say that, aber es ist wie es ist!
Dieser Geschichte dreht sich um Matti, einem reichen, privilegierten, pubertierenden Teenager, der mit sich selbst nicht klar kommt, sich in seiner Haut nicht wohl fühlt, der sich ungeliebt fühlt, der sich von seinen Eltern im Stich gelassen fühlt, der sich nicht als gut genug und auf seiner eigenen Party nicht willkommen fühlt und so weiter und so fort. Da bei Matti psychische Störungen diagnostiziert werden, landet er sogar in einer Psychiatrie. Doch das ist eher ein kleinerer Teil im Buch. Und am Ende musste Matti sich offenbar nur seinem Mitschüler Can öffnen, diesem mitteilen, dass er sich in ihn verliebt hatte und der andere, der Mitschüler Can, wiederum teilte Matti mit, dass er ihn auch liebt.. Dann war plötzlich wieder alles gut. Anzumerken ist unter anderem auch, und das tut mir leid zu erwähnen, die Leere zwischen den Zeilen und in den Dialogen ebenfalls. Ich glaube, in einem Teeniekopf und Teenieherz passiert viel mehr, als es in diesem Roman geboten wird. Von daher wirkt er auch doch recht oberflächlich. Ist die Leserschaft von heute, vor allem die die jungen Leute, die das Buch offenbar ansprechen soll, so dermaßen anspruchslos heutzutage? Reicht es wirklich nur noch die lautesten Narrative der heutigen Zeit zu bedienen und schon ist ein Buch gedruckt?
Hachja... ich bin, glaube ich, einfach zu alt für diese neumodernen Teenagerdramen, die sich immer um das gleiche drehen und wie erwähnt, immer die gleichen Narrative bedienen. Leider war dieses Buch absolut nicht mein Fall.