Wenn alles kippt
Stephan Lose erzählt in „Knistern im All“ die Geschichte des 15-jährigen Matti, der während einer Klassenfahrt nach Amrum einen psychischen Zusammenbruch erlebt. Zwischen ersten Verliebtheiten, Freundschaft, Sexualität und der Auseinandersetzung mit einer Diagnose muss er lernen, mit einer Welt zurechtzukommen, die ihm plötzlich fremd erscheint.
Ich habe zunächst etwas gebraucht, um in den Lesefluss zu finden. Die ungewöhnliche Erzählweise und Mattis Wahrnehmung verlangen gerade zu Beginn etwas Geduld. Doch wenn man sich darauf eingelassen hat, überzeugt der Roman vor allem durch seine authentische Darstellung des Erwachsenwerdens. Lose erzählt sensibel von Unsicherheit, psychischen Krisen und der Suche nach der eigenen Identität, ohne seine Figuren auf ihre Probleme zu reduzieren. Besonders die Bedeutung von Freundschaft wird glaubwürdig und unaufdringlich vermittelt. Gerade für junge Leserinnen und Leser dürfte der Roman deshalb interessant sein, weil er Themen aufgreift, die mitten aus ihrer Lebenswelt stammen. Mich hat die Geschichte letztlich überzeugt und vor allem durch ihre menschliche Perspektive berührt.
Ich habe zunächst etwas gebraucht, um in den Lesefluss zu finden. Die ungewöhnliche Erzählweise und Mattis Wahrnehmung verlangen gerade zu Beginn etwas Geduld. Doch wenn man sich darauf eingelassen hat, überzeugt der Roman vor allem durch seine authentische Darstellung des Erwachsenwerdens. Lose erzählt sensibel von Unsicherheit, psychischen Krisen und der Suche nach der eigenen Identität, ohne seine Figuren auf ihre Probleme zu reduzieren. Besonders die Bedeutung von Freundschaft wird glaubwürdig und unaufdringlich vermittelt. Gerade für junge Leserinnen und Leser dürfte der Roman deshalb interessant sein, weil er Themen aufgreift, die mitten aus ihrer Lebenswelt stammen. Mich hat die Geschichte letztlich überzeugt und vor allem durch ihre menschliche Perspektive berührt.