Zu kurz, zu oberflächlich

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laurel Avatar

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An sich behandelt dieses Buch Themen, die mich interessieren, die mich einfangen, fesseln und auch noch lange nachhallen können. Diese Geschichte hat dies leider alles nicht geschafft.

Ich denke, das liegt vor allem an der sehr knappen Erzählung, weniger als 170 Seiten, und dem Schreibstil, der stakkatoartig wirkt. Ich hatte beim Lesen teilweise den Eindruck, der Autor wolle mich damit auf sicherem Abstand zu den Figuren halten, damit ich auf keinen Fall eine Bindung zu ihnen aufbauen und zu sehr mitfühlen kann.

Das hätte ich jedoch sehr gerne - sie waren mir sympathisch. Ich hätte gerne mehr über ihre Beziehungen zueinander gelesen. Das blieb jedoch eher auf oberflächlicher Ebene. Der Autor konzentrierte sich auf Beschreibungen der Wahnzustände der Hauptfigur. Das ist sicher mal interessant, nahm für mich jedoch zu viel Raum ein, war immer das Gleiche und wurde dann eintönig.

Außerdem habe ich im Impressum gesehen, dass das Cover KI-generiert ist. Das finde ich persönlich schade, da es viele tolle und kreative Leute gibt, die durch Nutzung der KI für solche Zwecke ihren Job stückweise verlieren.