Der Schriftsteller, der seinen Tod schon kannte
Was für ein starker Einstieg! Der sterbende Ich-Erzähler, der noch im freien Fall über seine Wikipedia-Seite nachdenkt – das hat echten Witz und Schärfe, und die Stimme sitzt. Allerdings verliert der Text deutlich an Spannung, als die Schilderungen des vorhergehenden Abends beginnen. Empanadas, der Verleger mit der Zigarre, Alexis der Partymacher, das Schiff, der Rasensprenger – alles wird solide beschrieben, ohne dass jedoch die Bedrohung wirklich spürbar wird.
Insgesamt dennoch ein solides, gut lesbares Buch mit einem vielversprechenden Aufhänger.
Insgesamt dennoch ein solides, gut lesbares Buch mit einem vielversprechenden Aufhänger.