Großer Kontrast

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Ich bin beeindruckt von der beklemmenden Atmosphäre. Der Kontrast könnte nicht größer sein. Auf der einen Seite die idyllische Kulisse des Genfer Sees, das Familienglück, die ausgelassene Party mit Freunden und auf der anderen Seite der brutale Prolog, in dem Marceau Miller seinen eigenen Sturz und seinen Mörder beschreibt.

Es ist faszinierend und gleichzeitg erschreckend, wie Sarah, seine Frau, das Glück als etwas Zerbrechliches beschreibt, während der Leser bereits weiß, dass Marceau sterben wird. Wie gut kennen wir die Menschen wirklich, mit denen wir unser Leben teilen? Übrigens ein wunderschönes Cover. Sehr künstlerisch, aber gleichzeitig ein bisschen mystisch, wie ein Krimi oder Thriller.