Spannung vorhanden, aber noch nicht greifbar
Die Leseprobe von „Das letzte Buch von Marceau Miller“ vermittelt zwar eine grundsätzliche geheimnisvolle Ausgangssituation, konnte mich aber nur teilweise überzeugen. Die Kulisse am Genfersee ist zwar atmosphärisch angelegt, wirkt in der Darstellung jedoch stellenweise etwas vertraut und wenig überraschend.
Der Tod des Schriftstellers und die anschließenden Nachforschungen seiner Frau bilden zwar einen klassischen Spannungsrahmen, entwickeln aber in der Leseprobe noch nicht genug Eigenständigkeit, um wirklich fesseln zu können. Auch die Rolle des letzten Manuskripts bleibt zunächst eher angedeutet, ohne dass sich seine Bedeutung schon klar erschließt.
Insgesamt entsteht ein solider, aber noch nicht besonders packender Eindruck. Die Grundidee ist interessant, entfaltet in der Leseprobe jedoch noch nicht ihr volles Potenzial.
Der Tod des Schriftstellers und die anschließenden Nachforschungen seiner Frau bilden zwar einen klassischen Spannungsrahmen, entwickeln aber in der Leseprobe noch nicht genug Eigenständigkeit, um wirklich fesseln zu können. Auch die Rolle des letzten Manuskripts bleibt zunächst eher angedeutet, ohne dass sich seine Bedeutung schon klar erschließt.
Insgesamt entsteht ein solider, aber noch nicht besonders packender Eindruck. Die Grundidee ist interessant, entfaltet in der Leseprobe jedoch noch nicht ihr volles Potenzial.