Wenn das letzte Buch plötzlich zur Beweismappe wird
Schon der Prolog hat mich sofort gepackt: Dieser Sturz an der Felswand am Genfersee, erzählt aus der Ich-Perspektive von Marceau, ist wahnsinnig intensiv und macht direkt klar, dass hier kein normaler „Unfall“ passiert. Ich mochte, wie sich Spannung und leise Ironie mischen – der erfolgreiche Schriftsteller, der seinen eigenen Tod kommentiert und gleichzeitig von einem Manuskript spricht, das eine lange verdrängte Wahrheit ans Licht bringen soll.
Mit Sarahs Perspektive in der Leseprobe verschiebt sich die Stimmung dann sehr stimmig: vom spektakulären Sturz hin zu einer ruhigen, fast idyllischen See- und Familienatmosphäre, unter der aber schon etwas brodelt. Ihr Blick auf Marceau, die Kinder, das Haus und dieses „zerbrechliche Glück“ hat mich direkt emotional gepackt, weil man merkt, dass da mehr unausgesprochen ist, als alle wahrhaben wollen. Der Schreibstil ist atmosphärisch, klar und sehr nah an den Figuren, ohne ins Kitschige zu rutschen – genau die Art Spannungsroman, bei dem mich weniger die Frage „Wer war’s?“ als die Abgründe in Beziehungen und die dunkle Seite von Ruhm fesseln. Ich würde unbedingt weiterlesen, weil ich wissen will, welches Geheimnis in diesem letzten Buch steckt – und wie viel Wahrheit Sarah über den Mann aushält, von dem sie glaubt, ihn zu kennen.
Mit Sarahs Perspektive in der Leseprobe verschiebt sich die Stimmung dann sehr stimmig: vom spektakulären Sturz hin zu einer ruhigen, fast idyllischen See- und Familienatmosphäre, unter der aber schon etwas brodelt. Ihr Blick auf Marceau, die Kinder, das Haus und dieses „zerbrechliche Glück“ hat mich direkt emotional gepackt, weil man merkt, dass da mehr unausgesprochen ist, als alle wahrhaben wollen. Der Schreibstil ist atmosphärisch, klar und sehr nah an den Figuren, ohne ins Kitschige zu rutschen – genau die Art Spannungsroman, bei dem mich weniger die Frage „Wer war’s?“ als die Abgründe in Beziehungen und die dunkle Seite von Ruhm fesseln. Ich würde unbedingt weiterlesen, weil ich wissen will, welches Geheimnis in diesem letzten Buch steckt – und wie viel Wahrheit Sarah über den Mann aushält, von dem sie glaubt, ihn zu kennen.