Anfang stark, Rest recht wenig emotional
Ich habe die Leseprobe begonnen, da mich das Cover und der Titel sehr angesprochen haben. Der Anfang war sehr stark! Die Perspektiven von Marceau und Sarah bis kurz nach dem Tod von Marceau haben viel Spaß gemacht. Danach habe ich mich nicht mehr abgeholt gefühlt. Die Emotionen von Sarah haben für mich wenig Sinn gemacht. Die Trauer am Anfang stand nicht im Mittelpunkt und wurde eigentlich komplett übersprungen. So hatte ich das Gefühl den Werdegang zur Wut und zu ihrer Besessenheit für den Tod ihres Mannes nicht nachvollziehen zu können. Für mich ist die Handlung dann etwas zu langsam voran gegangen. Außerdem gab es zu wenige Hinweise, um selbst ein bisschen mit rätseln zu können. Die Abschnitte waren verworren, die Kinder haben kaum eine Rolle gespielt und waren ebenfalls nur mittel zum Zweck. Wo sie waren und wer sich kümmert war für die Handlung nicht wichtig. Das Ende kam dann trotzdem plötzlich und die Aufarbeitung des Falles hat mir nicht gefallen und irgendwie hat sich alles nicht richtig angefühlt. Was hätte eine spannende Spurensuche werden können, war eine verstörende Reise der Wut.