Ein Krimi mit Tiefgang - wendungsreich und überraschend

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Sowohl Titel als auch Klappentext haben mich neugierig auf den Inhalt gemacht. So richtig vorstellen konnte ich mir nichts. Aber das ist auch gut so. Zu viele Erwartungen können leicht die Freude trüben.

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Es beginnt recht ruhig und einfach. Und dann verschwindet Marceau und die Spannung steigt.

Die Erzählweise ist geruhsam und unaufgeregt. Das hat mir gut gefallen. Aber dann geht es immer weiter. Sarah, die Witwe, kann nicht abschließen, glaubt nicht an einen Selbstmord ihres Mannes und ihr passieren seltsame Dinge.

Und dann kommen endlich die polizeilichen Ermittlungen in Gang und auch Sarah lässt nicht locker.

Der Roman hat mich auf eine besondere Weise in seinen Bann gezogen. Nichts ist, wie es scheint. Alles und jeder steht unter Verdacht, auch wenn ich es mir nicht vorstellen konnte. Ich wollte wissen, wie das alles zusammenhängt.

Und genau das wird wunderbar, ergreifend, spannend und berührend zugleich entrollt und aufgeklärt.

Es ist das einfache Leben, die Liebe, es sind zufällige Handlungen, Vertrauen, Schuld, Verschweigen und Ausharren, die letztendlich zu diesem Ausgang geführt haben.

Für mich ist dieses Buch ein Highlight. Es ist kein Krimi schlechthin, eher eine psychologische Studie, in der Todesfälle vorkommen. Mit jeder Seite gewinnt es mehr Tiefe, zeigen und eröffnen sich neue Details. Das ist sehr gut gelungen.

Große Leseempfehlung!