Ein Krimiroman mit Sogwirkung (und Fernweh-Vibes)

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
linnylovesbooks Avatar

Von

"Das letzte Buch von Marceau Miller" ist definitiv nicht nur ein Roman, sondern vielmehr ein Krimiroman. Und noch dazu ein sehr vielschichtiger, den ich echt gern und schnell gelesen habe.

Der Bestsellerautor Marceau Miller wird tot am Fuß einer Felswand am Genfer See gefunden. Zurück bleiben seine fassungslose Frau Sarah und seine zwei Kinder. Sarah ist relativ schnell davon überzeugt, dass sein Absturz kein Unfall war, sondern Mord. Und sie setzt alles daran, die Beweise dafür zu finden.

Damit das gelingt, wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen aus der von Sarah, aber auch teilweise aus der von Marceau in Form seiner Manuskripte. Und es kommt noch eine weitere Person zu Wort, bei der relativ schnell klar wird, dass auch sie mit drin hängt.

Ich fand das Buch durchaus spannend, zumal die Streifzüge durch die Schweizer Berge und Wälder massives Fernweh bei mir ausgelöst haben. Der Aufbau der Geschichte hat eine regelrechte Sogwirkung entfacht, mit der Auflösung habe ich definitiv nicht gerechnet.

Sprachlich habe ich ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. Aber das kenne ich durchaus von Büchern, die aus dem Französischen übersetzt werden. Tolle Arbeit von Thomas Brovot!