Schon der Klappentext dieses Buches hat bei mir sofort Interesse geweckt: ein mysteriöser Todesfall am Genfersee, ein verschwundenes Manuskript und eine Frau, die gegen alle Widerstände nach der Wahrheit sucht.
Leider fiel mir bereits der Einstieg überraschend schwer. Die Vielzahl an Figuren hat es mir nicht leicht gemacht, den Überblick zu behalten. Immer wieder musste ich innehalten und überlegen, wer gerade wer ist. Dieses Problem zog sich leider bis zum Ende durch und hat mir die Lust am Lesen dieses Buches genommen. Auch die Hauptfigur Sarah war mir etwas suspekt und ihr Verhalten wirkte auf mich schwer nachvollziehbar.
Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Krimi und Familiendrama. Es geht nicht nur darum, was mit dem Autor Marceau passiert ist. Thematisiert wird allgemein Verlust, Trauer und die Dynamik innerhalb einer Familie.
Insgesamt war das Buch nicht so meins. Es gibt durchaus gute Ansätze und spannende Passagen, aber auch einige Schwächen, die das Lesen schwer gemacht haben.