geheimnisvoll

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
book_bee Avatar

Von

"Das letzte Buch von Marceau Miller" ist ein stilles, nachdenkliches Werk, das weniger durch Handlung als durch Atmosphäre und innere Spannung überzeugt. Die Ausgangslage ist irgendwie ganz interessant, da der Autor dieses Buches sich auch selbst so nennt. Der Autor erzählt keine klassische Geschichte, sondern lädt die Leserinnen und Leser in einen Raum ein, in dem Erinnerung, Verlust und Identität ineinanderfließen.

Marceau ist im Roman ein erfolgreicher Schriftsteller, der gleich zu Beginn von einem Kletterfelsen tödlich abstürzt. Alle glauben an einen Unfall, nur seine Frau Sarah nicht. Sarah hat ein komisches Gefühl und an der Unfallstelle bemerkt sie einige Ungereimtheiten. Sie beginnt eine verbissene Suche nach der Wahrheit. Der Weg wird schwieriger je mehr sie merkt, dass sie nicht alles von Marceau wusste. Was bleibt von uns, wenn Geschichten enden?

Eine Erzählung, die einem durchaus packt. Hat mir gefallen.