Gut, aber nicht 100% rund

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
laraesia Avatar

Von

Der Autor Marceau Miller, vermutlich 1978 geboren, schreibt über seinen eigenen Tod. Das Buch beginnt in seiner ich-Perspektive und wechselt schnell nach seinem Ableben in die Ich-Perspektive seiner Frau Sarah mit vereinzelten Einblicken in andere handelnde Personen. Sarah wird schnell nach Marceaus Tod klar, dass es kein Unfall war und, dass es ein Manuskript gibt, welches Marceau vor seinem Tod verfasst hat. Mit dem Wissen dieses Manuskripts, welches zunächst nicht auffindbar ist, kommt die Geschichte ins Rollen. Sarah ermittelt alleine, zeitweise gemeinsam mir dem alten Gendarmen Reynaud und sieht sie Ermittlungen prioritär, bis einiges ans Licht kommt.

Die Figur Sarah hat mich leicht gestresst, der Wahnsinn der durch den Tod und die Verzweiflung hoch kommt ist mir zeitweise schwer gefallen - die anderen Hauptpersonen haben meiner Meinung nach dadurch an Tiefe verloren. Dennoch ein gutes Buch. So ganz verstehe ich das Spiel um Marceau Miller, der Autor und Hauptperson sein soll, nicht, aber das ist in Ordnung. Ich hatte kurz Joel Dicker in Verdacht :)