Intensiv
„Das letzte Buch von Marceau Miller“ hinterlässt beim Lesen eine ganz eigentümliche, fast schon unheimliche Melancholie, die mich noch tagelang im Alltag verfolgt hat. Es ist kein Buch, das man einfach liest, es zieht einen Schicht für Schicht in ein tiefes, emotionales Loch.
Vom ersten Moment an lag über den Zeilen ein düsterer Nebel. Die Atmosphäre fühlte sich für mich an wie ein dichter, nebliger Herbstmorgen an einem einsamen See: wunderschön, aber gleichzeitig zutiefst beunruhigend. Die größte Emotion, die dieses Werk in mir ausgelöst hat, war eine permanente, subtile Paranoia. Man spürt die Einsamkeit und das blanke Entsetzen einer traumatisierten Seele so intensiv, dass es körperlich wehtut. Das Geniale und gleichzeitig Verstörende an diesem Buch ist das Gefühl, dass einem ständig der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Man zweifelt beim Lesen an allem und jedem. Am Ende sogar an den eigenen Sinnen.
Vom ersten Moment an lag über den Zeilen ein düsterer Nebel. Die Atmosphäre fühlte sich für mich an wie ein dichter, nebliger Herbstmorgen an einem einsamen See: wunderschön, aber gleichzeitig zutiefst beunruhigend. Die größte Emotion, die dieses Werk in mir ausgelöst hat, war eine permanente, subtile Paranoia. Man spürt die Einsamkeit und das blanke Entsetzen einer traumatisierten Seele so intensiv, dass es körperlich wehtut. Das Geniale und gleichzeitig Verstörende an diesem Buch ist das Gefühl, dass einem ständig der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Man zweifelt beim Lesen an allem und jedem. Am Ende sogar an den eigenen Sinnen.