Lügen, Geheimnisse und Mord

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leseratte1310 Avatar

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Sarah meldet ihren Mann, den Bestsellerautor Marceau Miller, als vermisst, doch die Polizei nimmt das nicht besonders ernst. Aber dann wird er gefunden. Er ist in den Bergen abgestürzt und die Polizei geht von einem Unfall aus. Doch Sarah sieht das anders, sie geht von Mord aus. Das letzte Manuskript ihres Mannes soll ihr helfen herauszufinden, was geschehen ist. Doch je mehr sie entdeckt, umso mehr muss sie sich fragen, wer ihr Mann wirklich war.

Von Anfang an hat mich dieser Roman gepackt, denn immer wieder gibt es neue Wendungen, welche die Spannung hochhalten. Man fragt sich beim Lesen genau wie Sarah, wohin diese Geschichte führt.

Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen und die Geschichte nimmt zunehmend Tempo auf. Die Perspektiven wechseln dabei von Zeit zu Zeit. Der Handlungsort am Genfer See ist sehr schön atmosphärisch beschrieben.

Das mysteriöse Manuskript von Marceau bleibt lange Zeit verschwunden. Zwischendurch gibt es Bruchstücke davon, die Geheimnisse aufdecken.

Sarah versucht herauszufinden, was geschehen ist und das wird bei ihr zur Obsession. Ihre Kinder, die gerade ihren Vater verloren haben, verliert sie dabei aus den Augen. Ganz gleich, was sie entdeckt und wie bedrohlich es wird, sie macht weiter. Was sie herausfindet, macht sie fassungslos. Wem kann sie überhaupt noch trauen? Denn fast alle haben wohl etwas zu verbergen. Auch wenn ich es spannend fand, ihre Suche zu verfolgen, war sie mir aber auch absolut nicht sympathisch.

Ein spannender Roman mit einem Ende, das ich so nicht unbedingt erwartet hatte.