Mir blieben die Figuren zu fremd und distanziert

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riraraffi Avatar

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Ein letzter schöner Sommerabend, ausgelassene Stimmung, das neue Buch wird verlegt: Doch irgendwie hat Marceau Millers Ehefrau ein schlechtes Gefühl, das sich noch bewahrheiten soll, denn ihr Mann stirbt. Sie begibt sich auf die Suche nach Informationen zum Geschehen ...

... und ehrlicherweise habe ich ab da überflogen. Ich wurde damit nicht warm, fand es ganz komisch wie distanziert die Beziehung der Ehefrau und dem Autoren anscheinend gewesen ist, als ob sie ihn gar nicht kenne. Allgemein, ihre Perspektive hat mir gar nicht gefallen, das Ich hat jeden Gedanken zu explizit, zu gewollt, zu gekünstelt für mich erscheinen lassen, ich empfand es einfach als extrem unglaubwürdig. Das könnte auch an der Übersetzung gelesen haben, vielleicht schaue ich noch einmal in das französische Original, egal wie gut man übersetzt, irgendwas am Charme geht ja doch verloren, und vielleicht ist ausgerechnet der Charme der französischen Sprache oder der eigenwillige Humor das, was dieses Buch eigentlich ausmacht.

Oder es liegt an mir, es gibt ja genug begeisterte Leser*innen!