Nicht meins
Das letzte Buch von Marceau Miller wurde vom Insel-Verlag als Hardcover mit bedrucktem Pappeinband herausgegeben. Auf dem Titelbild ist eine Seenlandschaft mit aufsteigenden Bergen abgebildet. Da der Roman am Genfersee angesiedelt ist, passt das. Extras wie Lesebändchen, Farbschnitt, Karten oder Verzeichnisse gibt es nicht. Und da es sich um das letzte Buch von Marceau Miller handelt, ist damit der Autor bereits genannt. Ich gehe davon aus, dass es sich um ein Pseudonym handelt.
Der Plot ist raffiniert, wenn auch teilweise nicht realistisch. Mir hat es auch bei den Charakteren der Personen an Glaubwürdigkeit gefehlt. Es erzählen zwei Frauen. Zunächst und hauptsächlich die Ehefrau des Schriftstellers, nachgeordnet ihre Freundin. Während letztere als ein Ausbund an Perfektion bereits zu denken gibt, entpuppt sich die Ehefrau als weiblicher Rambo. Soviel wie sie zerstört, Gegenstände und sich selbst Blessuren einhandelt, wundert es dass sie überlebt. Der ganze Charakter wirkt völlig unweiblich.
Am meisten hat mich aber der Schreibstil bzw. die Ausdrucksweise gestört. Ich lese gerne poetische Texte, aber keinen Kitsch und Pathos. Augen verlieren sich am Horizont, dumpfe Benommenheit und Brisen, die leicht wie ein Seufzer silbrige Blätter zum Tanzen bringen. Und nicht nur das, nein, ihre Melodie verschmilzt mit dem ewigen Wiegenlied des Genfer Sees. Sogar das „sie hätte es so gewollt“ fehlt nicht. Das hat mir das Lesen echt verleidet.
Für mich das hoffentlich letzte Buch von Marceau Miller.
Der Plot ist raffiniert, wenn auch teilweise nicht realistisch. Mir hat es auch bei den Charakteren der Personen an Glaubwürdigkeit gefehlt. Es erzählen zwei Frauen. Zunächst und hauptsächlich die Ehefrau des Schriftstellers, nachgeordnet ihre Freundin. Während letztere als ein Ausbund an Perfektion bereits zu denken gibt, entpuppt sich die Ehefrau als weiblicher Rambo. Soviel wie sie zerstört, Gegenstände und sich selbst Blessuren einhandelt, wundert es dass sie überlebt. Der ganze Charakter wirkt völlig unweiblich.
Am meisten hat mich aber der Schreibstil bzw. die Ausdrucksweise gestört. Ich lese gerne poetische Texte, aber keinen Kitsch und Pathos. Augen verlieren sich am Horizont, dumpfe Benommenheit und Brisen, die leicht wie ein Seufzer silbrige Blätter zum Tanzen bringen. Und nicht nur das, nein, ihre Melodie verschmilzt mit dem ewigen Wiegenlied des Genfer Sees. Sogar das „sie hätte es so gewollt“ fehlt nicht. Das hat mir das Lesen echt verleidet.
Für mich das hoffentlich letzte Buch von Marceau Miller.