Packender und außergewöhnlicher Genfer-See-Krimi!

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lesemadi Avatar

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Das letzte Buch von Marceau Miller ist ein erfrischend anderer Krimi, der mit einer ganz besonderen Erzählform punktet. Die Geschichte beginnt als harmonische Familienidylle am Genfer See, doch nach einem vermeintlichen Unglück gerät alles aus den Fugen und eine rasante Schnitzeljagd beginnt.
Das Buch arbeitet mit zwei extrem spannenden Erzählsträngen: Einer spielt im Jetzt und dreht sich um das Verschwinden und den Tod des Autors Marceau Miller. Der zweite Strang beleuchtet die Vergangenheit: Das Verschwinden seiner Schwester vor 20 Jahren und den Flugzeugabsturz seines Vaters. Genial gelöst ist hierbei der Perspektivenwechsel zwischen Marceau selbst, seiner Frau und deren Freundin.

Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, und dank cleverer Cliffhanger nach jedem Kapitel mag man das Buch kaum aus der Hand legen. Die Figuren sind facettenreich gezeichnet, und auch wenn manche Wendungen gegen Ende fast ein wenig unrealistisch wirken, tut das dem Lesespaß keinen Abbruch. Neben der packenden Story besticht der Roman durch die wunderschönen, atmosphärischen Beschreibungen der Natur rund um den Genfer See, die perfekt zum idyllischen Cover passen.

Ein packendes und kurzweiliges Vergnügen, das bis zur letzten Seite in Atem hält und am Ende eine spannende Frage aufwirft: Wer ist eigentlich der wahre Autor dieses Werks?

Große Leseempfehlung!