Spannender Plot
Dass der Autor dieses Buches gleichzeitig Protagonist des Buches ist, ist schon mal ein besonderer Dreh. Dass dieser Protagonist seinen eigenen Todessturz gleich zu Anfang beschreibt, hat mir allerdings nicht eingeleuchtet. Aber egal, weiter geht’s: hier werden gleich zwei Todesfälle aufgeklärt, zwei Handlungsstränge entwirrt, ein aktueller und ein zurückliegender.
Ausgehend von o.g. Todessturz wird ermittelt, wie und warum es zu demselben kam und parallel das letzte Manuskript des Toten gesucht, worin ein weiterer Tod aufgeklärt wird, der schlussendlich zu der Ausgangssituation dieser Geschichte geführt hat. Kompliziert? Eigentlich nicht, der Autor hat das bravourös hinbekommen. Jede Menge action und immer neue Wendungen garantieren Spannung. Dazu die schöne Kulisse des Genfer Sees!
Dennoch wurden die Figuren für mich nicht lebendig. Sarah, die Ehefrau des Verstorbenen, ist zwar ständig in Aktion und immer neuen Schwierigkeiten und unschönen Überraschungen und Bedrohungen ausgesetzt, bleibt für mich aber unglaubwürdig. Ihr Verhalten in dieser Situation scheint mir nicht stimmig- sie vernachlässigt ihre beiden Kinder, die gerade den Vater verloren haben, ist durchgehend wütend, und ihre Art, der Situation vor allem mit körperlicher Aggression zu begegnen, würde eher zu einem Mann passen, finde ich. Nun ja, in der griechischen Mythologie gibt es immerhin Furien, das könnte dann wieder passen. Dennoch kann man nachvollziehen, wie es ist, wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird und man merkt, dass nichts ist, wie es zu sein scheint.
Idee und Umsetzung finde ich überzeugend, aber insbesondere die Hauptperson Sarah hätte in ihren Gefühlen differenzierter sein dürfen.
Ausgehend von o.g. Todessturz wird ermittelt, wie und warum es zu demselben kam und parallel das letzte Manuskript des Toten gesucht, worin ein weiterer Tod aufgeklärt wird, der schlussendlich zu der Ausgangssituation dieser Geschichte geführt hat. Kompliziert? Eigentlich nicht, der Autor hat das bravourös hinbekommen. Jede Menge action und immer neue Wendungen garantieren Spannung. Dazu die schöne Kulisse des Genfer Sees!
Dennoch wurden die Figuren für mich nicht lebendig. Sarah, die Ehefrau des Verstorbenen, ist zwar ständig in Aktion und immer neuen Schwierigkeiten und unschönen Überraschungen und Bedrohungen ausgesetzt, bleibt für mich aber unglaubwürdig. Ihr Verhalten in dieser Situation scheint mir nicht stimmig- sie vernachlässigt ihre beiden Kinder, die gerade den Vater verloren haben, ist durchgehend wütend, und ihre Art, der Situation vor allem mit körperlicher Aggression zu begegnen, würde eher zu einem Mann passen, finde ich. Nun ja, in der griechischen Mythologie gibt es immerhin Furien, das könnte dann wieder passen. Dennoch kann man nachvollziehen, wie es ist, wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird und man merkt, dass nichts ist, wie es zu sein scheint.
Idee und Umsetzung finde ich überzeugend, aber insbesondere die Hauptperson Sarah hätte in ihren Gefühlen differenzierter sein dürfen.