Suche nach der Wahrheit

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lesolaf Avatar

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Es ist genau so schwer, diesen Roman einem Genre genau zuzuordnen, wie es unmöglich wäre, diesen Roman zu verfilmen. Denn der Schwerpunkt des Autors ist in erster Linie die Gedankenwelt der Romanfiguren, besonders der Witwe Sarah. Natürlich ist der Plot dieses Romans so genial konzipiert, dass ich als Leser tatsächlich erst am Ende des Buches erkennen kann, was passiert ist: Unfall oder Verbrechen, die Familientragödien, die Geheimnisse jeder beteiligten Person. Und ich fühle mit Sarah, dass nichts ist wie es scheint, und dass wir bis zum Ende nicht wissen können, wer es gut mit der Witwe meint und wer ihr Böses will. Die Charaktere der Romanfiguren sind anschaulich und ausführlich beschrieben, so wie Sarah sie sieht und zu kennen glaubt. Und je tiefer sie bei ihren Nachforschungen gräbt, desto mehr böse Überraschungen erlebt sie. Dabei ist der Roman sehr gut aufgegliedert, und mehr als ein Mal waren meine Gedanken: „Ein Kapitel noch, dann legst Du das Buch weg!“ Ein Roman, den man aufmerksam lesen muss, um nichts zu verpassen, und den man nicht – wie andere leichte Kost – „verschlingen“ kann.