Tod am Genfersee

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funsinn Avatar

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Tatsächlich handelt es sich bei diesem sehr ungewöhnlichen Krimi um das letzte Buch von Marceu Miller.
Denn gleich im Prolog schildert er seinen eigenen Tod. Ein Sturz bei einer sehr gefährlichen Klettertour in der Nähe vom Genfersee.
Im Roman geht es nun weiter aus der Sicht der Witwe. Sarah kann nicht glauben dass es sich hier um einen Unfall handelt.
Sie fängt an Nachforschungen zu stellen. Hilfe bekommt sie von einem Polizisten in Ruhestand. Dieser hatte vor 20 Jahre versucht den Tod von Marceu’s Schwester aufzuklären.
Beim ermittelnden Kommissar stößt sie auf Granit. Sarahs Freundin Karen, mit der sie einen Bootsverleih betreibt, unterstützt sie ein wenig. Schließlich tauchen Geld und Dokumente auf, die auf einen neuen Roman von Marceu hinweisen. Doch das Manuskript hierzu ist nicht aufzufinden.
Dem Leser werden nach und nach Teile dieses Manuskriptes zugänglich gemacht und schnell wird klar, dass es auch zum Tod der Schwester Geheimnisse gibt. Und was hat es mit dem Flugzeugabsturz des Vaters auf sich? Und kann sich Sarah auf ihre Freunde verlassen?
Der Roman hat mich schon gefesselt, denn der Schreibstil ist wirklich gut und einige Wendungen in der Story tun ihr übriges. Klare Empfehlung!