Zum Glück das letzte Buch
Als ich die Leseprobe las, wurde ich stark an die Bücher von Joël Dicker erinnert. Das Setting der Geschichte, Leute der Oberschicht am Genfer See, ein Schriftsteller, der aus der Ich-Perspektive schreibt sowie die Strukturierung der Kapitel sind exakt das, was wir in der Vergangenheit von Dicker gelesen haben. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch.
Die Geschichte handelt von Marceau Miller, der bereits auf den ersten zwei Seiten stirbt, seiner Familie und seinen Freunden. Seine Frau Sarah macht es sich nach seinem mysteriösen Tod zur Aufgabe, zu beweisen, dass es sich dabei um einen Mord handelt und will diesen Fall zu lösen.
Beladen mit endlos vielen Klischees (die Freunde sind doch nicht so perfekt, wie sie dachte, sie kann niemandem mehr trauen, mehrere Male entrinnt sie dem Tod…) wird eine flache Geschichte um Sarah gesponnen, die weder mit der Spannung von Dickers Romanen mithalten kann, noch irgendwie nachvollziehbar ist. Sarah geht völlig aggressiv und unauthentisch vor, sodass bei mir als Leserin überhaupt kein Mitgefühl für ihre Lage aufkommt.
Mir scheint, als hätte da jemand den Stil von Dicker kopieren wollen, jedoch nicht das nötige Handwerk und die Kreativität gehabt. Schade. Das war für mich wirklich das letzte Buch von Marceau Miller.
Die Geschichte handelt von Marceau Miller, der bereits auf den ersten zwei Seiten stirbt, seiner Familie und seinen Freunden. Seine Frau Sarah macht es sich nach seinem mysteriösen Tod zur Aufgabe, zu beweisen, dass es sich dabei um einen Mord handelt und will diesen Fall zu lösen.
Beladen mit endlos vielen Klischees (die Freunde sind doch nicht so perfekt, wie sie dachte, sie kann niemandem mehr trauen, mehrere Male entrinnt sie dem Tod…) wird eine flache Geschichte um Sarah gesponnen, die weder mit der Spannung von Dickers Romanen mithalten kann, noch irgendwie nachvollziehbar ist. Sarah geht völlig aggressiv und unauthentisch vor, sodass bei mir als Leserin überhaupt kein Mitgefühl für ihre Lage aufkommt.
Mir scheint, als hätte da jemand den Stil von Dicker kopieren wollen, jedoch nicht das nötige Handwerk und die Kreativität gehabt. Schade. Das war für mich wirklich das letzte Buch von Marceau Miller.