Ein unterhaltsamer, leichter Roman, etwas zu viel zu schnell.
"Noch ehe jemand widersprechen konnte, tauchte der Ober erneut auf und stellte Fellina unaufgefordert einen Napf mit Wasser vor die Schnauze. "Seht ihr? Der Hund kommt immer zuerst", kommentierte Angelika zufrieden."
Kapitel 6
So hat sich Angelika das nicht vorgestellt! Das Häuschen in Portugal, in dem sie mit Gatten Hans den Ruhestand verbringen will, ist fertig, die letzten Kisten noch nicht mal ausgepackt, da vergräbt Hans sich schon wieder in seinen Büchern und der Alltag schleicht sich ein. Dann auch noch Streit mit dem Nachbarn, dessen Katzen sich in Angelikas Beeten verewigen ...
Als Angelika Hans endlich zu einem Ausflug überredet hat, läuft ihnen prompt eine streunende Hündin über den Weg. Kurzerhand adoptiert Angelika sie und die Hündin vertreibt nicht nur Nachbars Katzen, sondern auch die Langeweile. Als dann Tochter Sandra und Enkel Finn anreisen, sind auch sie ganz begeistert von der Hündin Fellina.
Sandra arbeitet seit einer gescheiterten Ehe und finanziellen Pleite als LKW-Fahrerin. Sie hat alles getan, um Finn eine solide Grundlage zu schaffen. Doch der verbringt sein Leben lieber mit Partys, anstatt seinen Master zu machen. Doch in letzter Zeit wollen ihm das und seine kurzen Tinder-Begegnungen mit Männern auch kein Vergnügen mehr zu bringen.
Ich mag Tessa Hennings Bücher und hier haben wir einige sehr schöne Elemente. Der Ruhestand in einem warmen Land, das Kümmern um einen herrenlosen Hund, etwas Selbstfindung bei Sandra und Finn.
Durch Fellina lernen sie Alexander kennen, der nach einem schweren Schicksalsschlag ein zurückgezogenes Leben mit seinen Fellnasen in der Hunde-Auffangstation führt. Doch Sandra lockt ihn aus seinem Schneckenhaus. Dass Fellina nicht nur ein Wirbelwind ist, sondern auch auf deutsche Kommandos hört und ein feines Näschen für verbotene Substanzen hat, sorgt für Kopfzerbrechen - und einige Schwierigkeiten. Denn das weiße Pulver, das sie aus einem Haus holt, beschert der Familie ungebetene Aufmerksamkeit ...
So sehr mit diese Elemente gefallen haben, manches war mir etwas zu flach. Finns Suchen nach Fun, wie er es nennt, seine kreisenden Gedanken darüber, dass er doch nicht für die Steuer arbeiten will, andererseits sein Neid auf erfolgreiche Studienkollegen. Dann Sandra, die den Männern gänzlich abgeschworen hat und unter ihnen auf ihrem Brummi ihre Frau steht.
Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, da passiert mir dann zu viel zu schnell. Finns Wandlung, der feindselige Nachbar, Alexander, die Aufregung um Fellina, das braucht für mich etwas mehr als eine Woche. Da hätte etwas weniger gereicht oder etwas mehr Zeit erfordert.
Dennoch ein unterhaltsamer, leichter Roman über ein neues Leben - für alle.
Fazit:
Ein unterhaltsamer, leichter Roman, etwas zu viel zu schnell.
Kapitel 6
So hat sich Angelika das nicht vorgestellt! Das Häuschen in Portugal, in dem sie mit Gatten Hans den Ruhestand verbringen will, ist fertig, die letzten Kisten noch nicht mal ausgepackt, da vergräbt Hans sich schon wieder in seinen Büchern und der Alltag schleicht sich ein. Dann auch noch Streit mit dem Nachbarn, dessen Katzen sich in Angelikas Beeten verewigen ...
Als Angelika Hans endlich zu einem Ausflug überredet hat, läuft ihnen prompt eine streunende Hündin über den Weg. Kurzerhand adoptiert Angelika sie und die Hündin vertreibt nicht nur Nachbars Katzen, sondern auch die Langeweile. Als dann Tochter Sandra und Enkel Finn anreisen, sind auch sie ganz begeistert von der Hündin Fellina.
Sandra arbeitet seit einer gescheiterten Ehe und finanziellen Pleite als LKW-Fahrerin. Sie hat alles getan, um Finn eine solide Grundlage zu schaffen. Doch der verbringt sein Leben lieber mit Partys, anstatt seinen Master zu machen. Doch in letzter Zeit wollen ihm das und seine kurzen Tinder-Begegnungen mit Männern auch kein Vergnügen mehr zu bringen.
Ich mag Tessa Hennings Bücher und hier haben wir einige sehr schöne Elemente. Der Ruhestand in einem warmen Land, das Kümmern um einen herrenlosen Hund, etwas Selbstfindung bei Sandra und Finn.
Durch Fellina lernen sie Alexander kennen, der nach einem schweren Schicksalsschlag ein zurückgezogenes Leben mit seinen Fellnasen in der Hunde-Auffangstation führt. Doch Sandra lockt ihn aus seinem Schneckenhaus. Dass Fellina nicht nur ein Wirbelwind ist, sondern auch auf deutsche Kommandos hört und ein feines Näschen für verbotene Substanzen hat, sorgt für Kopfzerbrechen - und einige Schwierigkeiten. Denn das weiße Pulver, das sie aus einem Haus holt, beschert der Familie ungebetene Aufmerksamkeit ...
So sehr mit diese Elemente gefallen haben, manches war mir etwas zu flach. Finns Suchen nach Fun, wie er es nennt, seine kreisenden Gedanken darüber, dass er doch nicht für die Steuer arbeiten will, andererseits sein Neid auf erfolgreiche Studienkollegen. Dann Sandra, die den Männern gänzlich abgeschworen hat und unter ihnen auf ihrem Brummi ihre Frau steht.
Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, da passiert mir dann zu viel zu schnell. Finns Wandlung, der feindselige Nachbar, Alexander, die Aufregung um Fellina, das braucht für mich etwas mehr als eine Woche. Da hätte etwas weniger gereicht oder etwas mehr Zeit erfordert.
Dennoch ein unterhaltsamer, leichter Roman über ein neues Leben - für alle.
Fazit:
Ein unterhaltsamer, leichter Roman, etwas zu viel zu schnell.