Etwas zu oberflächlich

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
fraumliest Avatar

Von

'Das letzte Kind hat Fell' von Tessa Hennig ist ein durchaus unterhaltsamer, leichter Roman, der Sommerfeeling verströmt und ans Meer entführt.
Die im Roman behandelten Themen, wie z.B. die Homosexualität von Enkel Finn werden mir persönlich aber zu oberflächlich und klischeehaft behandelt, sodass keine wirkliche Tiefe und Mehrdimensionalität aufkommt. Vielmehr hatte ich leider den Eindruck, dass einiges zwar erwähnt und an der Oberfläche angekratzt wird, das sichere Terrain der leichten und ungezwungenen Lese-Kost aber nicht verlassen werden soll.
Nichtsdestotrotz mochte ich die sehr gelungene und einladende Beschreibung der Umgebung und der Stimmung der Freiheit, die so ein Renteneintritt mit sich bringen kann.
Es ist ein leichter, kurzweiliger Roman, der eine angenehme, belanglose Pause vom Alltag ermöglicht.