Ganz lustig
Das Buchcover ist ganz hübsch, würde mich aber nicht dazu anregen, das Buch zu lesen.
Die Geschichte ist aber nett und locker erzählt und die vier (menschlichen) Hauptpersonen
kommen sehr sympatisch rüber. Star der Story ist aber unweigerlich Fellina.
Angelika und Hans sind Großeltern, haben in Portugal ein Häuschen als Alterssitz gekauft und freuen sich darauf, dass ihre Tochter Sandra und ihr Enkelsohn Finn auf Besuch kommen werden.
Während Tochter und Enkel auf der langen Fahrt von Deutschland nach Portugal zu vermeiden versuchen, in Fettnäpfchen ihrer Beziehung zu treten, ärgern sich Angelika und Hans über einen
Nachbarn und versuchen, sich trotzdem in ihrer neuen Umgebung einzugewöhnen.
Auf einem Ausflug treffen sie auf eine Hündin, die umgehend davon überzeugt ist, dass das ihre neue Familie werden muss. Angelika kann diesem Hundeblick nicht widerstehen und so wird aus dem Findling Fellina, das neue Familienmitglied.
Mit lustigen Einfällen schildert die Autorin, wie sich Fellina nach und nach ihren Platz in der Familie erobert, wie sie Menschen zusammenbringt, und wie durch sie alle Familienmitglieder einen Platz finden, in dem sie ihr Leben und sich neu einrichten können.
Es ist kein sehr tiefgehendes Buch, aber für einen dunklen Winterabend oder für einen lauschigen Sommernachmittag bestens geeignet.