Nicht nur das tierische Familienmitglied sorgt für Chaos

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Nachdem Angelika und Hans endlich ihren Rentnerleben genießen können, haben sie sich den Traum eines Häuschen in Portugal erfüllt und freuen sich dort auf ein bisschen Ruhe und Gemeinsamkeit. Allerdings kommt es wie so oft anders als man denkt.
Zum einen findet Angelika einen herrenlose Hündin und schließt sie so gleich in ihr Herz und adoptiert sie auch noch kurzerhand. Als wenn das nicht genug Veränderungen im Alltag wäre, kommen Tochter Sandra und Enkel Finn anläßlich von Angelikas runden Geburtstag nach Portugal.

Die Alleinerziehende Sandra arbeitet als LKW Fahrerin und traut Männern nicht mehr so wirklich über den Weg. Doch dann trifft sie in Portugal auf den Witwer Alexander und verliebt sich in ihn. Kann sie ihn wirklich vertrauen und wie soll eine Beziehung auf eine so große Distanz funktionieren?

Aber auch Finn hat so einige Probleme, mit denen er zu kämpfen hat. Er muss nicht nur mit den üblichen Teenager Schwierigkeiten klarkommen, sondern auch mit seiner eigenen Sexualität. Und dann trifft er auf den Nachbarjunge, was sein Leben noch mehr durcheinanderwirbelt. Und auch wenn das Leben nicht immer perfekt nach Plan läuft, kann es doch gemeinsam im Kreise der Familie doch mehr als lebenswert sein.

Tessa Hennig legt mit "Das letzte Kind hat Fell" einen humorvollen und flüssig zu lesenden Roman vor, der sich sehr gut als Urlaubslektüre für zwischendurch eignet. Nicht nur die Landschaftsbeschreibungen von der Algarve, sondern auch das turbulente Familienleben kommen sehr gut rüber.