Nicht so mitreißend
Leider war ich von dem Buch etwas enttäuscht. Die Leseprobe klang ganz nett, die Figuren fand ich im ersten MOment anziehend, weil sie mal von den üblichen Figuren abwichen - eine LKW-Fahrerin, ihr offen homosexuell lebender Sohn.. Aber richtig mitgenommen hat mich die Geschichte mit ihren ProtagnostInnen nicht. Zu offensichtlich wurden die Dinge beschrieben, die Probleme der Vergangenheit und Gegenwart in zu offensichtlichen Gesprächen einfach erzählt. Mir fehlte irgendwie eine schöne literarische Einbettung. Alles war dann auch recht vorhersehbar und gleichzeitig irgendwie überzeichnet und nicht mal interessant dabei. Auch der titelgebende Hund wirkte wie draufgesetzt und die daraus entstehende kriminalistisch angehauchte Story eher albern. Nur das Ende war dann nochmal überraschend und hatte ein gewisses Humorpotential. Die Geschichte mit Fell war leider nicht mein Fall.