Unterhaltsamer Wohlfühlroman
Von dem lockeren, ja frechen Erzählstil der Autorin war ich von Anfang an überrascht. Da es sich bei der Protagonistin Angelika doch um eine ältere Frau handelt, hätte ich diese jugendliche Schreibweise nicht erwartet.
Die bisherigen Augsburger Angelika und Hans sind gerade dabei, sich in ihrer neuen Heimat Portugal einzurichten. Ihre Architektin hat aus dem heruntergewirtschafteten Haus, das sie in einer Ortschaft am Meer gekauft hatten, ein bewohnbares energieeffizientes Heim gemacht.
Der Leser lernt bereits im ersten Kapitel ihre Tochter Sandra kennen. Sandra arbeitet als Brummifahrerin und befindet sich gerade auf dem Weg nach Berlin, um ihren Sohn Finn zu besuchen. Sie ist burschikos, zieht auf dem LKW eines polnischen Kollegen den Ersatzreifen auf und ist einem Flirt gegenüber nicht abgeneigt.
Angelika und Hans machen eines Tages einen Ausflug in´s Hinterland. Unberührte Pinienwälder wechseln sich mit Olivenhainen ab. Plötzlich steht vor ihnen auf der Straße ein Hund – stumpfes Fell und heraushängende Zunge. Nachdem Angelika ihn, gegen den Rat ihres Mannes, gefüttert und mit Wasser versorgt hat, springt das Tier auf die Rückbank ihres Wagens. Natürlich wollen beide die Hündin nur zu einer Tierauffangstation bringen……
Fellina, wie die schäferhundähnliche Mischlingshündin jetzt heißt, bringt nicht nur Schwung in das Leben der deutschen Auswanderer sondern in die ganze Familie und die Nachbarschaft.
„Das letzte Kind hat Fell“ ist im Großen und Ganzen ein optimistischer Unterhaltungsroman. Obwohl auch die problematische Familiensituation (Tochter Sandra fühlt sich allein, ihr halbwüchsiger Sohn will nur sein chilliges Leben genießen) zur Sprache kommt, überwiegen doch die Schilderungen des leichten Lebens unter südlicher Sonne.
Neben dem anfangs erwähnten flapsigen Schreibstil kritisiere ich die oft zu kurzen Sätze und besonders die Halbsätze. Die tatsächlichen Leser des Romans werden Menschen im Alter von Angelika und Hans sein. Da ich dieses Jahr selbst 70 werde, zähle ich selbst dazu. Für diese Altersgruppe finde ich die locker-flockige Erzählweise und die jugendlichen Ausdrücke nicht so passend. Das Geschriebene wirkt dadurch auf mich mit aller Kraft gewollt jugendlich und modern.
Ich empfehle dieses Buch zur entspannenden Unterhaltung zwischendurch.
Die bisherigen Augsburger Angelika und Hans sind gerade dabei, sich in ihrer neuen Heimat Portugal einzurichten. Ihre Architektin hat aus dem heruntergewirtschafteten Haus, das sie in einer Ortschaft am Meer gekauft hatten, ein bewohnbares energieeffizientes Heim gemacht.
Der Leser lernt bereits im ersten Kapitel ihre Tochter Sandra kennen. Sandra arbeitet als Brummifahrerin und befindet sich gerade auf dem Weg nach Berlin, um ihren Sohn Finn zu besuchen. Sie ist burschikos, zieht auf dem LKW eines polnischen Kollegen den Ersatzreifen auf und ist einem Flirt gegenüber nicht abgeneigt.
Angelika und Hans machen eines Tages einen Ausflug in´s Hinterland. Unberührte Pinienwälder wechseln sich mit Olivenhainen ab. Plötzlich steht vor ihnen auf der Straße ein Hund – stumpfes Fell und heraushängende Zunge. Nachdem Angelika ihn, gegen den Rat ihres Mannes, gefüttert und mit Wasser versorgt hat, springt das Tier auf die Rückbank ihres Wagens. Natürlich wollen beide die Hündin nur zu einer Tierauffangstation bringen……
Fellina, wie die schäferhundähnliche Mischlingshündin jetzt heißt, bringt nicht nur Schwung in das Leben der deutschen Auswanderer sondern in die ganze Familie und die Nachbarschaft.
„Das letzte Kind hat Fell“ ist im Großen und Ganzen ein optimistischer Unterhaltungsroman. Obwohl auch die problematische Familiensituation (Tochter Sandra fühlt sich allein, ihr halbwüchsiger Sohn will nur sein chilliges Leben genießen) zur Sprache kommt, überwiegen doch die Schilderungen des leichten Lebens unter südlicher Sonne.
Neben dem anfangs erwähnten flapsigen Schreibstil kritisiere ich die oft zu kurzen Sätze und besonders die Halbsätze. Die tatsächlichen Leser des Romans werden Menschen im Alter von Angelika und Hans sein. Da ich dieses Jahr selbst 70 werde, zähle ich selbst dazu. Für diese Altersgruppe finde ich die locker-flockige Erzählweise und die jugendlichen Ausdrücke nicht so passend. Das Geschriebene wirkt dadurch auf mich mit aller Kraft gewollt jugendlich und modern.
Ich empfehle dieses Buch zur entspannenden Unterhaltung zwischendurch.