Eine positive Geschichte über Neuanfänge

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sanja77 Avatar

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In Romy Fölcks Roman "Das Licht in den Birken" geht es um Thea, die nach über 20 Jahren und mit Mitte 50 aus Portugal nach Deutschland zurückkehrt.
In der Lüneburger Heide hat sie für sich und ihre beiden Ziegen bei dem mürrischen Hofbesitzer Benno eine Wohnung gemietet.

Benno hingegen betreibt einen Gnadenhof für Tiere und wird von den anderen Dorfbewohnern gemieden, seit er durch einen Autounfall seine Familie verlor und sich immer weiter zurückzog.

Beide Hofbewohner ecken schon sehr bald aneinander, was das Leben auf einem Grundstück nicht einfacher macht. Als Benno jedoch noch die verletzte Juli mitbringt, die sich beim Wandern den Fuß verletzt hat und diesen einige Zeit auskurieren muss, können sich die Bewohner zum ersten Mal annähern.

Bennos Leben wird durch die beiden neuen Mitbewohner gehörig auf den Kopf gestellt. Doch als dann der Gnadenhof kurz vor der Schließung steht, weil das Geld ausgeht und Enno bereits verschuldet ist, setzen Thea und Juli alles daran, ihn zu erhalten.

Gerade diese gemeinsame Zusammenarbeit, zeigt wozu sie wirklich in der Lage sind und das ein Neuanfang für alle durchaus gelingen kann.

Mir gefallen das Setting auf dem Hof in der Lüneburger Heide und die Charaktere richtig gut. Jeder der Charaktere hat sein eigenes Päckchen zu tragen und doch schaffen sie es füreinander einzustehen. Das Cover passt so richtig gut zum Thema und ist schon ein erster guter Eyecatcher.

Fazit: Ein schöner Sommerroman zum Wegschmökern!