Eine tiefe Verbeugung vor den Frauen

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Es fühlt sich beim Lesen ein bisschen so an, als würde man mit einem alten Freund bei einem Tee sitzen und Geschichten von früher hören. Da ist einerseits dieser politische Ernst. Nichts ist schlimmer als eine Flucht und Verlust. Auf der anderer Seite ist da aber auch der Humor, wie er den Zoll am Flughafen beschreibt oder wie man ihn für besoffen hält. Ich liebe diese Art kultureller Beobachtungsgabe, wenn einem Dinge gezeigt werden, die man jeden Tag erlebt und nur für selbstverständlich hält, dabei sind es unsere kulturellen Eigenheiten oder auch Macken. Am Ende ist der Roman eine tiefe Verbeugung vor den Frauen...
Besonders gefallen hat mir das Cover. Es erinnert ans Morgenland und gibt dem Buch direkt einen intellektuellen Hauch. Ich würde nie erwarten nur ein Groschenroman zu lesen.