Regt zum Nachdenken an

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paulamarie Avatar

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Der erste Eindruck von „Mosaik der Frauen“ von Rafik Schami ist ruhig, aber gleichzeitig sehr tiefgehend. Das Cover wirkt eher schlicht, hat für mich aber etwas Nachdenkliches und passt gut zum Titel.

Der Schreibstil ist typisch für Schami: erzählerisch, bildhaft und fast wie mündlich weitergegeben. Man gleitet leicht durch die Seiten, auch wenn das Tempo eher gemächlich ist. Gerade diese ruhige Art macht die Leseprobe besonders.

Spannung entsteht weniger durch Handlung, sondern durch die vielen angedeuteten Lebensgeschichten und Begegnungen. Die bisherigen Figuren wirken authentisch und tragen bereits viel Vergangenheit in sich.

Ich erwarte eine vielschichtige, emotionale Geschichte über Erinnerungen, Frauen und Lebenswege. Besonders das „Mosaik“-Prinzip macht mich neugierig, weshalb ich das Buch gerne weiterlesen würde.