Zwischen Damaskus und Deutschland
Die Leseprobe zu „Das Mosaik der Frauen“ hat mich sofort durch die erzählerische Wärme eingenommen, die so typisch für Rafik Schami ist. Die Geschichte beginnt mit Said, einem Dolmetscher, der von seinem Freund Klaus gebeten wird, die Lebensgeschichte eines alten, sterbenskranken Patienten aufzuschreiben. Dieser Rahmen – das Festhalten von Erinnerungen, bevor sie verloren gehen – verleiht dem Text von Beginn an eine tiefe Relevanz und eine sanfte Melancholie.
Besonders gut hat mir der fließende Übergang zwischen den verschiedenen Zeitebenen und Kulturen gefallen. Said reflektiert über seine eigene Kindheit in Damaskus, über den armenischen Friseur, der Blutegel züchtete, und über die humorvolle Art seiner Mutter. Diese kleinen Anekdoten machen die Figuren sofort lebendig und greifbar. Man spürt, dass es hier nicht nur um eine einfache Biografie geht, sondern um die Kunst des Erzählens selbst und die Frage, wie Geschichten unsere Identität formen.
Der Schreibstil ist elegant, bildreich und dennoch unaufgeregt. Schami versteht es meisterhaft, schwere Themen wie Flucht, Verlust und den herannahenden Tod mit einer Leichtigkeit zu verweben, die den Leser eher tröstet als bedrückt. Das Zitat von Max Frisch am Ende der Probe – dass jeder Mensch sich eine Geschichte erfindet, die er für sein Leben hält – rundet den Einstieg perfekt ab.
Ich bin sehr gespannt auf die einzelnen „Mosaiksteine“, also die verschiedenen Frauen, die das Leben des Patienten Nadim Suri geprägt haben. Die Leseprobe verspricht einen klugen, lebensbejahenden Roman über die Kraft der Liebe und die Bedeutung der Wurzeln.
Besonders gut hat mir der fließende Übergang zwischen den verschiedenen Zeitebenen und Kulturen gefallen. Said reflektiert über seine eigene Kindheit in Damaskus, über den armenischen Friseur, der Blutegel züchtete, und über die humorvolle Art seiner Mutter. Diese kleinen Anekdoten machen die Figuren sofort lebendig und greifbar. Man spürt, dass es hier nicht nur um eine einfache Biografie geht, sondern um die Kunst des Erzählens selbst und die Frage, wie Geschichten unsere Identität formen.
Der Schreibstil ist elegant, bildreich und dennoch unaufgeregt. Schami versteht es meisterhaft, schwere Themen wie Flucht, Verlust und den herannahenden Tod mit einer Leichtigkeit zu verweben, die den Leser eher tröstet als bedrückt. Das Zitat von Max Frisch am Ende der Probe – dass jeder Mensch sich eine Geschichte erfindet, die er für sein Leben hält – rundet den Einstieg perfekt ab.
Ich bin sehr gespannt auf die einzelnen „Mosaiksteine“, also die verschiedenen Frauen, die das Leben des Patienten Nadim Suri geprägt haben. Die Leseprobe verspricht einen klugen, lebensbejahenden Roman über die Kraft der Liebe und die Bedeutung der Wurzeln.