angenehm flüssig mit Atmosphäre
Das Mosaik der Frauen von Rafik Schami ist ein ruhiger, warmherziger und sehr nachdenklicher Roman, der vor allem durch seine Atmosphäre und seine Themen wirkt. Schon das wunderschöne Cover macht neugierig und passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Besonders gefallen hat mir die Idee des „Mosaiks“: Menschen, Begegnungen und Erfahrungen hinterlassen Spuren und formen nach und nach die eigene Persönlichkeit. Gerade dieser Gedanke zieht sich durch den gesamten Roman und macht ihn lesenswert. Rafik Schami zeigt dabei, wie wichtig zwischenmenschliche Beziehungen, Respekt und Offenheit sind – unabhängig von Religion, Herkunft oder Geschlecht.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und schafft es immer wieder, eine besondere orientalische Atmosphäre entstehen zu lassen. Gleichzeitig werden gesellschaftliche und politische Themen wie Freiheit, Exil, Zusammenleben und Menschlichkeit auf eine unaufdringliche Weise eingebunden. Man merkt, dass Schami viel Lebenserfahrung und Menschlichkeit in seine Geschichten legt.
Allerdings hat mir diesmal stellenweise der sonst so poetische und bildhafte Stil gefehlt, den ich an Schami besonders liebe. Manche Abschnitte wirkten eher wie einzelne kleine Episoden oder Erinnerungsstücke. Das passt zwar sehr gut zum Gedanken eines Mosaiks aus vielen Teilen, ließ die Geschichte für mich aber manchmal etwas weniger emotional und nicht ganz so rund wirken.
Trotzdem ist Das Mosaik der Frauen ein schönes und kluges Buch, aus dem man viel mitnehmen kann. Es erinnert daran, wie sehr uns andere Menschen prägen und dass selbst kleine Begegnungen eine Bedeutung für unser Leben haben können.
Besonders gefallen hat mir die Idee des „Mosaiks“: Menschen, Begegnungen und Erfahrungen hinterlassen Spuren und formen nach und nach die eigene Persönlichkeit. Gerade dieser Gedanke zieht sich durch den gesamten Roman und macht ihn lesenswert. Rafik Schami zeigt dabei, wie wichtig zwischenmenschliche Beziehungen, Respekt und Offenheit sind – unabhängig von Religion, Herkunft oder Geschlecht.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und schafft es immer wieder, eine besondere orientalische Atmosphäre entstehen zu lassen. Gleichzeitig werden gesellschaftliche und politische Themen wie Freiheit, Exil, Zusammenleben und Menschlichkeit auf eine unaufdringliche Weise eingebunden. Man merkt, dass Schami viel Lebenserfahrung und Menschlichkeit in seine Geschichten legt.
Allerdings hat mir diesmal stellenweise der sonst so poetische und bildhafte Stil gefehlt, den ich an Schami besonders liebe. Manche Abschnitte wirkten eher wie einzelne kleine Episoden oder Erinnerungsstücke. Das passt zwar sehr gut zum Gedanken eines Mosaiks aus vielen Teilen, ließ die Geschichte für mich aber manchmal etwas weniger emotional und nicht ganz so rund wirken.
Trotzdem ist Das Mosaik der Frauen ein schönes und kluges Buch, aus dem man viel mitnehmen kann. Es erinnert daran, wie sehr uns andere Menschen prägen und dass selbst kleine Begegnungen eine Bedeutung für unser Leben haben können.