Die Farben eines Lebens – Schamis erzählerisches Mosaik
Rafik Schamis neuer Roman „Das Mosaik der Frauen“ handelt von Nadim Suri und seiner von Frauen geprägten Lebensgeschichte.
Zu Beginn lernen wir den Syrer Said kennen, der 1971 nach Deutschland kommt. Als Schriftsteller ist er im deutschsprachigen Raum jedoch nur mit seinen arabischsprachigen Erzählungen erfolgreich. Um seinen Lebensunterhalt zu sichern, arbeitet er zusätzlich als Dolmetscher – eine Tätigkeit, die ihm sein Freund, der Arzt Klaus Rosenbaum, vermittelt. Auf diese Weise begegnet er schließlich Nadim Suri, einem außergewöhnlichen Patienten. Bevor dieser stirbt, möchte er Said seine Lebensgeschichte erzählen. Es ist eine Geschichte, in der die Frauen seines Lebens eine zentrale Rolle spielen.
Rafik Schami überzeugt mit seiner bildhaften und poetischen Sprache, die sich zugleich angenehm flüssig lesen lässt. Themen wie Flucht und politische Unterdrückung, die viele seiner Werke prägen, werden durch Anekdoten und persönliche Erzählungen aufgelockert. Dadurch wirken sie trotz ihrer Schwere nie erdrückend oder deprimierend.
Nach und nach setzt sich das Mosaik von Nadims Leben zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Der Leser begleitet ihn durch Trauer und Schmerz, erlebt aber auch seine unerschütterliche Hoffnung und seine positive Sicht auf das Leben. Die Figuren sind lebendig und eindrucksvoll gezeichnet, sodass man sich ihnen nahe fühlt und ihren Lebensweg mit großer Anteilnahme verfolgt, ohne dass die Handlung jemals an Spannung verliert.
Mit diesem Roman beweist Rafik Schami einmal mehr, dass er der Meister des Erzählens ist.
Zu Beginn lernen wir den Syrer Said kennen, der 1971 nach Deutschland kommt. Als Schriftsteller ist er im deutschsprachigen Raum jedoch nur mit seinen arabischsprachigen Erzählungen erfolgreich. Um seinen Lebensunterhalt zu sichern, arbeitet er zusätzlich als Dolmetscher – eine Tätigkeit, die ihm sein Freund, der Arzt Klaus Rosenbaum, vermittelt. Auf diese Weise begegnet er schließlich Nadim Suri, einem außergewöhnlichen Patienten. Bevor dieser stirbt, möchte er Said seine Lebensgeschichte erzählen. Es ist eine Geschichte, in der die Frauen seines Lebens eine zentrale Rolle spielen.
Rafik Schami überzeugt mit seiner bildhaften und poetischen Sprache, die sich zugleich angenehm flüssig lesen lässt. Themen wie Flucht und politische Unterdrückung, die viele seiner Werke prägen, werden durch Anekdoten und persönliche Erzählungen aufgelockert. Dadurch wirken sie trotz ihrer Schwere nie erdrückend oder deprimierend.
Nach und nach setzt sich das Mosaik von Nadims Leben zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Der Leser begleitet ihn durch Trauer und Schmerz, erlebt aber auch seine unerschütterliche Hoffnung und seine positive Sicht auf das Leben. Die Figuren sind lebendig und eindrucksvoll gezeichnet, sodass man sich ihnen nahe fühlt und ihren Lebensweg mit großer Anteilnahme verfolgt, ohne dass die Handlung jemals an Spannung verliert.
Mit diesem Roman beweist Rafik Schami einmal mehr, dass er der Meister des Erzählens ist.