Ein sehr berührender und eindringlicher Roman

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isabell Avatar

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Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt und den Namen des Autoren kannte ich auch, doch habe ich befürchtet, dass der Roman mir zu anspruchsvoll oder abgehoben wäre, so dass ich mir erst nicht sicher war, ob ich ihn lesen wollte. Der Roman ließ sich für mich jedoch sehr leichtfüßig lesen und doch las ich mehrere Sätze mehrmals, weil sie mir so gefielen und ich die Aussagen darin so weise fand. Während ich noch überlege, in welcher Person oder welche Person der Autor steckt bzw. ist, hat mich der Roman zu Tränen gerührt, weil ich über mein Leben nachdenke. in seinem Roman lässt der Autor einen syrischen Lyriker sich die Geschichte eines syrischen Mannes namens Nadim Suri anhören und aufschreiben, der über sein Leben und die Bedeutung der Frauen für sein Leben erzählt. Nie habe ich soviel über Syrien erfahren, über die Kultur, die Sprache, unterschiedliche Religionen und das was die Menschen miteinander verbindet und das, was sie trennt. Ja, jedes Kapitel im Buch ist einer Frau aus seinem Leben gewidmet und es geht um die Liebe zu ihnen, aber auch das was sie mit Nadim Suri gemacht haben. Je älter man ist desto mehr verändert sich der Blick auf das Leben und alles, was man erlebt hat, sowie wie Liebe alles beeinflusst und was sie uns gibt. Dieser Roman erzählt so vieles, manches offensichtlich - manches zwischen den Zeilen: Freundschaft, Liebe, Mut, Haltung, Erziehung, Hoffnung, Zuversicht, Trauer, Neubeginn und Abschied.
Fünf Sterne für einen sehr bewegenden Roman