Eine meisterhafte Erzählung
Rafik Schami, ein Meister des Erzählens, liefert uns in seiner sehr lebendigen und bildhaften Erzählweise, flüssig, einfühlsam und poetisch angehaucht, ein Werk über die Syrische Kultur und die Frauen.
In der arabischen Kultur werden die Geschichten meist mündlich überliefert, so hat es sich Schami hier zur Aufgabe gemacht, Nadim Suri , einen todkranken Patienten, seine Lebensgeschichte, bevor er stirbt, einem Schriftsteller und Dolmetscher zu erzählen, damit er ein Buch daraus macht. Dieser Autor, der Syrer Said, der 1970 nach Deutschland kommt, ist aber nur mit seinen arabischsprachigen Erzählungen erfolgreich, in denen er auch viele historische Hintergründe vermittelt.
Schami geht Themen wie politische Unterdrückung, Diktatur, Korruption, Flucht und Leiden an, so auch hier. Obwohl er damit deprimierende Themen anschneidet, schafft er, durch Anekdoten, das Ganze aufzulockern.
Das Cover wirkt sehr edel durch die Mosaikunterteilung, die in Gold unterlegt ist, und der strukturelle Aufbau des Werkes wird schon deutlich hervorgehoben. Jedes Kapitel des Mosaiks befasst sich mit einzelnen Elementen von Nadim Suris außergewöhnlichem Lebensweg, der von Frauen aus der westlichen und der arabischen Welt begleitet wird. Daher auch der treffende Titel. Nach und nach wird ein Gesamtbild aus den Mosaikteilen.
Der Autor wirkt nicht belehrend, animiert aber, nachzudenken und sich genauer mit den Fakten zu befassen. Er belehrt uns also auf die “seichte Weise“ . Das Werk eignet sich also nicht für Personen, die nur unterhalten werden wollen und ein Buch herunterlesen.
Besonders gut hat mir gefallen, wie ausdrucksstark und lebensecht der Autor die Figuren gezeichnet hat, so dass man ihr Leben mit Hingabe und großer Anteilnahme verfolgen kann. Herausragend ist seine einfühlsame und positive Sicht auf das Leben, die so ganz andere Aspekte des Lebens in Syrien, die Flucht, den Krieg, die politische und religiöse Situation, reflektiert. Früher haben die Menschen verschiedener Religionen dort in Harmonie miteinander gelebt. Wird es jemals wieder so sein?
In der arabischen Kultur werden die Geschichten meist mündlich überliefert, so hat es sich Schami hier zur Aufgabe gemacht, Nadim Suri , einen todkranken Patienten, seine Lebensgeschichte, bevor er stirbt, einem Schriftsteller und Dolmetscher zu erzählen, damit er ein Buch daraus macht. Dieser Autor, der Syrer Said, der 1970 nach Deutschland kommt, ist aber nur mit seinen arabischsprachigen Erzählungen erfolgreich, in denen er auch viele historische Hintergründe vermittelt.
Schami geht Themen wie politische Unterdrückung, Diktatur, Korruption, Flucht und Leiden an, so auch hier. Obwohl er damit deprimierende Themen anschneidet, schafft er, durch Anekdoten, das Ganze aufzulockern.
Das Cover wirkt sehr edel durch die Mosaikunterteilung, die in Gold unterlegt ist, und der strukturelle Aufbau des Werkes wird schon deutlich hervorgehoben. Jedes Kapitel des Mosaiks befasst sich mit einzelnen Elementen von Nadim Suris außergewöhnlichem Lebensweg, der von Frauen aus der westlichen und der arabischen Welt begleitet wird. Daher auch der treffende Titel. Nach und nach wird ein Gesamtbild aus den Mosaikteilen.
Der Autor wirkt nicht belehrend, animiert aber, nachzudenken und sich genauer mit den Fakten zu befassen. Er belehrt uns also auf die “seichte Weise“ . Das Werk eignet sich also nicht für Personen, die nur unterhalten werden wollen und ein Buch herunterlesen.
Besonders gut hat mir gefallen, wie ausdrucksstark und lebensecht der Autor die Figuren gezeichnet hat, so dass man ihr Leben mit Hingabe und großer Anteilnahme verfolgen kann. Herausragend ist seine einfühlsame und positive Sicht auf das Leben, die so ganz andere Aspekte des Lebens in Syrien, die Flucht, den Krieg, die politische und religiöse Situation, reflektiert. Früher haben die Menschen verschiedener Religionen dort in Harmonie miteinander gelebt. Wird es jemals wieder so sein?