Falsche Zeit, falscher Ort
Eigentlich bin ich großer Fan von Rafik Shamis Werken und so konnte ich den neuen Roman gar nicht abwarten. Noch besser gefiel mir, dass es laut Klappentext um Frauen gehen sollte. Ein feministischer Roman vom Meister des Erzählens? Mehr brauchte ich nicht, um meine Punkte dafür auszugeben.
Leider habe ich jedoch in dieses Buch einfach nicht hineingefunden. Der Protagonist erzählt von seinem Leben, dem Aufwachsen in Damaskus als Kind eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter, deren Familie vor dem Naziregime geflohen ist. Er erzählt von so ziemlich allem, den Ausflügen ins öffentliche Bad, seinem Innenhof und seinem erstaunlich queeren Lesezirkel. Was dabei untergeht sind die, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollten: die Frauen! Wäre das Kapitel über seine Mutter ein Film, hätte diese vermutlich max. 10 Minuten Screentime und ich habe das Gefühl. den Bechdel-Test würde der Film nicht bestehen. Dazu kommt, dass ich mich dieses Mal nicht wirklich gut aufgehoben gefüllt habe. Normalerweise klappt es gut, dass ich mich in dieser mir fremden Welt orientieren kann, ohne dass es ständig wie Schulunterricht wirkt. Das fehlt mir hier, ich habe ständig das Gefühl, dass mir Wissen fehlt, um alles zu verstehen.
Vermutlich liegt es auch daran, dass gerade bei mir einfach viel zu viel los ist und ich mich nie genug auf das Buch einlassen konnte, deshalb möchte ich es noch nicht ganz aufgeben. Vielleicht versuche ich es später noch einmal...
Leider habe ich jedoch in dieses Buch einfach nicht hineingefunden. Der Protagonist erzählt von seinem Leben, dem Aufwachsen in Damaskus als Kind eines christlichen Vaters und einer jüdischen Mutter, deren Familie vor dem Naziregime geflohen ist. Er erzählt von so ziemlich allem, den Ausflügen ins öffentliche Bad, seinem Innenhof und seinem erstaunlich queeren Lesezirkel. Was dabei untergeht sind die, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollten: die Frauen! Wäre das Kapitel über seine Mutter ein Film, hätte diese vermutlich max. 10 Minuten Screentime und ich habe das Gefühl. den Bechdel-Test würde der Film nicht bestehen. Dazu kommt, dass ich mich dieses Mal nicht wirklich gut aufgehoben gefüllt habe. Normalerweise klappt es gut, dass ich mich in dieser mir fremden Welt orientieren kann, ohne dass es ständig wie Schulunterricht wirkt. Das fehlt mir hier, ich habe ständig das Gefühl, dass mir Wissen fehlt, um alles zu verstehen.
Vermutlich liegt es auch daran, dass gerade bei mir einfach viel zu viel los ist und ich mich nie genug auf das Buch einlassen konnte, deshalb möchte ich es noch nicht ganz aufgeben. Vielleicht versuche ich es später noch einmal...