Große Erzählkunst

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elfe1110 Avatar

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In einem Krankenhaus in Heidelberg, dem Tode nahe, erzählt Nadim Suri seine bewegende Lebensgeschichte und es sind die Frauen, die darin eine ganz eigene Hauptrolle spielen.

Nadim wird 1945 in Damaskus als Sohn einer deutschen Jüdin und eines syrischen Christen geboren. Er studiert, wird Lehrer, verliebt sich. Er engagiert sich politisch, was dazu führt, dass er seine Heimat verlassen muss und nach Deutschland flieht. Dort baut er sich in Heidelberg eine neue Existenz als Dolmetscher und Übersetzer auf.

Nadims Geschichte klingt im ersten Moment vielleicht bekannt - wäre sie nicht von Rafik Schami verfasst, dem großen Erzähler, der diesem Roman auf seine ganz unvergleichliche Art Leben einhaucht. Es sind die Frauen in Nadims Leben, die ihn zu dem gemacht haben, der er heute ist. Die mal wenige, mal viele Steine zu dem Mosaik beigesteuert haben, das sich Nadim nennt. Da ist seine Mutter, die ihm viele Lebensweisheiten, die Liebe zur Literatur und den Glauben an sich selbst mitgegeben hat. Oder Samira, seine erste große Liebe, die ihn zur Lyrik gebracht hat.

Jeder Lebensabschnitt ist den Frauen in Nadims Leben gewidmet, ihrem Mut, ihrer Liebe, ihrer Entschlossenheit. Einige Geschichten enden tragisch, andere wiederum dürfen über Jahre oder Jahrzehnte wachsen. Dabei erzählt Rafik Schami so warmherzig, einfühlsam und blumig, dass es eine Freude ist. Sein Erzähler kommt immer wieder vom Wege ab, beiläufig eine Anekdote hier und eine Randbemerkung dort. Wunderbar! Dazu eine bewegte Lebensgeschichte, die jeder einzelnen Frau viel Respekt, Ehrfurcht und Liebe zollt. Und zu guter Letzt ein sehr persönlicher Einblick in die Vergangenheit Syriens, sowohl gesellschaftlich als auch politisch, der durchaus auch viel Raum für Wehmut und Heimweh lässt.

In einem Krankenhaus in Heidelberg, dem Tode nahe, erzählt Nadim Suri seine bewegende Lebensgeschichte und es sind die Frauen, die darin eine ganz eigene Hauptrolle spielen.

Nadim wird 1945 in Damaskus als Sohn einer deutschen Jüdin und eines syrischen Christen geboren. Er studiert, wird Lehrer, verliebt sich. Er engagiert sich politisch, was dazu führt, dass er seine Heimat verlassen muss und nach Deutschland flieht. Dort baut er sich in Heidelberg eine neue Existenz als Dolmetscher und Übersetzer auf.

Nadims Geschichte klingt im ersten Moment vielleicht bekannt - wäre sie nicht von Rafik Schami verfasst, dem großen Erzähler, der diesem Roman auf seine ganz unvergleichliche Art Leben einhaucht. Es sind die Frauen in Nadims Leben, die ihn zu dem gemacht haben, der er heute ist. Die mal wenige, mal viele Steine zu dem Mosaik beigesteuert haben, das sich Nadim nennt. Da ist seine Mutter, die ihm viele Lebensweisheiten, die Liebe zur Literatur und den Glauben an sich selbst mitgegeben hat. Oder Samira, seine erste große Liebe, die ihn zur Lyrik gebracht hat.

Jeder Lebensabschnitt ist den Frauen in Nadims Leben gewidmet, ihrem Mut, ihrer Liebe, ihrer Entschlossenheit. Einige Geschichten enden tragisch, andere wiederum dürfen über Jahre oder Jahrzehnte wachsen. Dabei erzählt Rafik Schami so warmherzig, einfühlsam und blumig, dass es eine Freude ist. Sein Erzähler kommt immer wieder vom Wege ab, beiläufig eine Anekdote hier und eine Randbemerkung dort. Wunderbar! Dazu eine bewegte Lebensgeschichte, die jeder einzelnen Frau viel Respekt, Ehrfurcht und Liebe zollt. Und zu guter Letzt ein sehr persönlicher Einblick in die Vergangenheit Syriens, sowohl gesellschaftlich als auch politisch, der durchaus auch viel Raum für Wehmut und Heimweh lässt.