Respekt
Zwei Männer und viele Frauen stehen im Mittelpunkt dieser Erzählung. Da ist zunächst Said Mardini, der in Heidelberg durch einen befreundeten Arzt auf den sterbenskranken Nadim Suri trifft.
Nadim, ein alter weiser Mann, erzählt von seinem Leben als Christ in Damaskus in den 60er und 70er Jahren.
Dabei werden vor allem die Frauen, die in seinem Leben eine Rolle spielten, betrachtet.
Allen voran seine Mutter, die eine starke Frau, Jüdin mit deutschen Wurzeln, war und ihm sehr viel Liebe und Vertrauen entgegengebracht hat.
Viele, viele weitere Frauen sollten den Weg von Nadum Suri kreuzen.
Und bei all seinen Frauengeschichten sticht ein Merkmal besonders hervor: der Respekt.
Der Respekt den seinerzeit die syrischen Männer vor den Frauen hatten; der Respekt, mit dem sich Religionen untereinander begegneten und der Respekt, den die Völker im arabischen Raum ehemals hatten.
Vieles davon ist in den 60er und 70er Jahren zerstört worden und bis heute haben Nachfahren jener Völker und Sippen darunter zu leiden.
Alles in allem eine sehr interessante Erzählung die dem Leser mehr Verständnis für die arabische Welt, ihren Völkern und Gepflogenheiten entlockt. Leider kommt der Erzähler Nadim in seinen Ausführungen vom Hundertsten ins Tausendste, was es schwer macht, dem Erzählstrang zu folgen. Der Titel und das wunderbar darauf abgestimmte Cover fassen diese Fülle eines Lebens hervorragend zusammen.
Nadim, ein alter weiser Mann, erzählt von seinem Leben als Christ in Damaskus in den 60er und 70er Jahren.
Dabei werden vor allem die Frauen, die in seinem Leben eine Rolle spielten, betrachtet.
Allen voran seine Mutter, die eine starke Frau, Jüdin mit deutschen Wurzeln, war und ihm sehr viel Liebe und Vertrauen entgegengebracht hat.
Viele, viele weitere Frauen sollten den Weg von Nadum Suri kreuzen.
Und bei all seinen Frauengeschichten sticht ein Merkmal besonders hervor: der Respekt.
Der Respekt den seinerzeit die syrischen Männer vor den Frauen hatten; der Respekt, mit dem sich Religionen untereinander begegneten und der Respekt, den die Völker im arabischen Raum ehemals hatten.
Vieles davon ist in den 60er und 70er Jahren zerstört worden und bis heute haben Nachfahren jener Völker und Sippen darunter zu leiden.
Alles in allem eine sehr interessante Erzählung die dem Leser mehr Verständnis für die arabische Welt, ihren Völkern und Gepflogenheiten entlockt. Leider kommt der Erzähler Nadim in seinen Ausführungen vom Hundertsten ins Tausendste, was es schwer macht, dem Erzählstrang zu folgen. Der Titel und das wunderbar darauf abgestimmte Cover fassen diese Fülle eines Lebens hervorragend zusammen.