Sehr klug
Reto U. Schneiders Sachbuch „Das Pferd, das zu viel wusste“ erzählt die faszinierende Geschichte des „klugen Hans“ – das Pferd, das 1904 in Berlin für Aufsehen sorgte, weil es scheinbar rechnen, lesen und Fragen per Hufklopfen beantworten konnte.
Der Autor verknüpft diese historische Episode gekonnt mit aktuellen Debatten um künstliche Intelligenz und zeigt, wie sehr Menschen dazu neigen, ihre eigene Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit zu überschätzen. Besonders spannend ist der wissenschaftshistorische Exkurs, der von den Zirkussen des wilhelminischen Berlins bis zu den frühen KI-Forschern in London und Washington führt.
Das Buch ist informativ, gut recherchiert und regt zum Nachdenken über die Grenzen menschlicher und maschineller „Intelligenz“ an. An manchen Stellen wirkt die Darstellung jedoch etwas langatmig. Dennoch hat bei mir das Interesse an diesem ungewöhnlichen und hochaktuellen Thema überwogen.
Der Autor verknüpft diese historische Episode gekonnt mit aktuellen Debatten um künstliche Intelligenz und zeigt, wie sehr Menschen dazu neigen, ihre eigene Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit zu überschätzen. Besonders spannend ist der wissenschaftshistorische Exkurs, der von den Zirkussen des wilhelminischen Berlins bis zu den frühen KI-Forschern in London und Washington führt.
Das Buch ist informativ, gut recherchiert und regt zum Nachdenken über die Grenzen menschlicher und maschineller „Intelligenz“ an. An manchen Stellen wirkt die Darstellung jedoch etwas langatmig. Dennoch hat bei mir das Interesse an diesem ungewöhnlichen und hochaktuellen Thema überwogen.